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Maria Berger aus Ebrantshausen im Landkreis Kelheim

Am südlichen Ortsrand von Sandelzhausen zwischen Abens und Geißberg liegt die 0,84 ha große „Bergschneiderwiese“. Die nur einschürig genutzte Wiese wurde aufgrund ihres besonderen Artenreichtums neu ins Vertragsnaturschutzprogramm aufgenommen.

alle Fotos: Inge Steidl

Die Wiese

Bei der Begehung im Mai blühte die im gesamten Naturraum selten gewordene Pechnelke. Weitere besonders kennzeichnende Arten magerer Wiesen und Säume auf der Fläche sind Wiesen- und Rundblättrige Glockenblume, Wiesen-Flockenblume, Echtes Labkraut, Witwenblume, Margerite, Knollen-Hahnenfuß, Echte Schlüsselblume, Silber-Fingerkraut , Hasenklee und Kriechende Hauhechel. Die gesamte Hangfläche hat aufgrund ihres Arten- und Strukturreichtums hohen Naturschutzwert. Direkt neben der Bergschneiderwiese liegen Pflegeflächen des Landschaftspflegeverbandes VöF.

Hauhechel
Witwenblume
Glockenblume

Der Betrieb

Schwerpunkt des kleinen Nebenerwerbsbetriebs ist der Verkauf von Pferdeheu an große Reiterhöfe, außerdem Honig von den eigenen Bienenvölkern und etwas Streuobst. Die Schafhaltung musste wieder aufgegeben werden, nachdem die Tiere aus mutwillig zerstörten Zäunen mehrmals ausgebrochen waren.

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