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Andreas Strasser aus Stützenbruck bei Geisenhausen im Landkreis Landshut

Knapp einen Hektar groß ist der „Buckel“ auf einer Anhöhe über dem Tal der Kleinen Vils.

Der "Buckel", Foto: K. Feicht
alle anderen Fotos: Inge Steidl

Die Wiese

Die zweischürige Wiese grenzt an ein Waldstück und ist aufgrund der umsichtigen Bewirtschaftung im Laufe der Zeit immer artenreicher geworden. Durch den späten Schnittzeitpunkt (Vertragsnaturschutzprogramm 15. Juni) können die Blumen aussamen und sich vermehren.

Die Artenausstattung umfasst sowohl Frische- und Feuchtezeiger wie Wiesenschaumkraut und Großer Wiesenknopf, viele typische Wiesenarten (z.B. Flockenblume, Margerite und Hornklee) bis hin zu dem bei den Insekten begehrten Heil-Ziest und den Knöllchensteinbrech als typischen Extensivierungszeiger. Der Aufwuchs wird vollständig an den eigenen Tierbestand verfüttert.

Wiesenschaumkraut
Margeriten und Hornklee
Heilziest

Der Betrieb

Die Familie Strasser gehört zu den letzten Milchviehbauern im Tal der Kleinen Vils. Andreas Strasser legt Wert auf sein „geschlossenes System“ mit eigener Nachzucht. Artenreiches Grünland gehört für den engagierten Landwirt, der lange auch im Verband landwirtschaftliche Fachbildung aktiv war, als „Medizinalheu“ für Kühe und Kälber einfach dazu. Mit Andreas Strasser jun. tritt ein ausgebildeter Landwirtschaftsmeister in die Fußstapfen seines Vaters. Die Übernahme des Vollerwerbsbetriebs mit 65 ha (davon 15 ha Grünland) gilt als gesichert.

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