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Kunstausstellung ARTenvielfalt

Von 20. September bis 19. Oktober 2014 präsentierten 13 Künstler auf dem Gelände des Naturschutz- und Jugendzentrums Wartaweil eine Ausstellung zum Thema Artenvielfalt. Eine große Vernissage und zwei Fachvorträge zu Kunst und Biodiversität eröffneten die Ausstellung.

„Kunst“ ist ein anderer Weg Menschen für die Ziele des Naturschutzes zu begeistern. Auf Einladung des BUND Naturschutz in Bayern e.V. haben 13 Künstlerinnen und Künstler aus den Landkreisen Weilheim, Starnberg, Landsberg, Fürstenfeldbruck Kunst rund um das Thema „Artenvielfalt“ geschaffen.

Die Künstlerinnen und Künstler haben sich bei einem Workshop, verschiedenen Exkursionen und Treffen im Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil intensiv mit dem Thema beschäftigt. Entstanden ist eine Ausstellung mit vielen unterschiedlichen Facetten: Ob mit der Kettensäge aus dem Baumstamm gesägt, als ortsbezogene Installationen, in eher konzeptioneller Herangehensweise oder als Duftexperiment – die vielfältigen Arbeiten eröffnen einen neuen und unge­wöhn­lichen Zugang zur Artenvielfalt und sind dringendes Bekenntnis zu ihrer Bewahrung.

Einführungsrede des Journalisten Andreas Bretting bei der Vernissage am 19.09.2014

"Deutscher Wald"

Die Installation von Susanne Assum repräsentiert die Monotonie und Armut einer Monokultur.

"rausgewachsen"

Uralte Bäume werden von Stützpfählen gehalten. Ein Kunstwerk von Ela Bauer.

5 X markierte "Saat"

5 rote Kreuze verteilt über das Gelände markieren Aussaatpunkte von RE-nata Hirtl.

"Aktiver Kreislauf"

Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied. Kunstwerk von Johannes Hofbauer.

"Lebenswandel"

Die Skulptur entstand 1999 bei Polling an der Ammer unter dem Titel „Flussstein Nr. 1“ und war Teil einer dreiteiligen Skulpturengruppe aus einer abgestorbenen Weide von Iris v. Huene.

"Wasser"

Mit den Methoden der klassischen Bildhauerei stellt die Künstlerin Andrea Kreipe dar, wie ein Fremdkörper im Lebensraum Wald von Pflanzen überwachsen und unsichtbar gemacht wird.

"Gold-Hahnenfuß" und "Tausendblattgewächs"

Ein Stickmuster der Künstlerin Simone Landwehr-Traxler.

"Es ist nicht alles Gold was glänzt"

Eine Baumgruppe ist in goldschimmernde Rettungsfolie gepackt. Ein Kunstwerk von Camilla Nicklaus-Maurer.

"Lupus"

Das Kunstwerk von Elsa Nietmann beschreibt das Thema Artenvielfalt mittels der Materialien Eisen und Beton.

"Schlafes Schwester"

Die Installation ist eine Metapher der Künstlerin Stefanie von Quast.

"Zukunft aus der Vergangenheit"

"Gibt es etwas Schöneres als eine Wiese voller blühender Blumen?", fragt Marianne Schweigler.

"Arche"

Für das Projekt ARTenVielfalt am Ufer des Ammersees entstand eine hölzerne, blau gefasste Arche der Künstlerin Hilde Seyboth.

„Wo nur, wo?, 1 (Biber), 2 (Wolf), 3 (Fledermaus)“

Mit diesen poetisch verfremdeten Naturkundezitaten stellt Eva Zenetti einer wissenschaftlich forschenden und analysierenden Welterfassung, wie sie seit der Aufklärung die Biologie prägt, eine andere Möglichkeit der Erfahrung gegenüber.