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Richtig heizen und lüften - schont die Umwelt und den Geldbeutel

Wenn es draussen wieder kälter wird, beginnt die Heizperiode. Im Haushalt hat die Heizungsanlage den höchsten Energieverbrauch und verursacht die größten Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2). Im Einklang mit dem Heizvorgang im Haus sollte immer das Lüften stehen und das nicht nur in Zeiten von Corona!

Mit wenigen Veränderungen im Heizverhalten kann man das Klima und den eigenen Geldbeutel erheblich schonen. Senkt man beispielsweise die Raumtemperatung um nur ein Grad Celsius, spart man sechs Prozent Energie. Vermeiden Sie es daher Wohnräume zu hoch aufzuheizen. Für Wohnräume gilt als Richtwert eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius, in der Küche sind 18 und im Schlafraum 17 Grad Celsius ausreichend. Mit 22 Grad Celsius darf es im Badezimmer gerne etwas wärmer sein.

Ist man tagsüber nicht zuhause, kann die Raumtemperatur, genauso wie nachts, um drei bis 5 Grad Celsius gesenkt werden. Möchten Sie die Temperatur im Raum anheben, ist es nicht notwenig, die Heizung voll aufzudrehen, denn so wird eine sehr hohe Temperatur angesteuert und unnötig viel Energie vergeudet.


Stoßlüften statt Fenster ankippen

Stoßlüften ist für ein angenehmes Raumklima unerlässlich - das galt bereits vor der Corona-Pamdemie. Gerade während der Heizperiode ist regelmäßiges Lüften notwendig um zum einen die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen zu reduzieren und zum anderen neuen Sauerstoff in die Zimmer zu bringen.

So ist es nicht nur nach dem Baden oder Duschen im Badezimmer unabdingbar mit weit geöffneten Fenstern die feuchtwarme Luft entweichen zu lassen. Während der Heizperiode sollte man mehrmals täglich die Fenster ganz öffnen und für fünf Minuten durchlüften und somit für einen Luftaustausch sorgen. Kippt man die Fenster dauerhaft an, erhöht sich dagegen der Energieverbrauch unnötig, da die Raumtemperatur immer wieder angepasst werden muss.

Die Heizkörper in der Wohnung sollten weder von Möbeln noch von Vorhängen zugestellt oder verdeckt werden, da sich die erwärmte Luft sonst nicht gut im Raum verteilen kann. Wer die Möglichkeit hat, sollte zudem nachts die Rollläden runterfahren. So kann der Wäremverlust durch das Fenster um circa 20 Prozent verringert werden. Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt zusätzlich.