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Wäsche waschen und die Umwelt schonen

Unter Beachtung einiger Tipps lässt sich auch beim Wäschewaschen nicht nur kostbares Trinkwasser und viel Energie sparen, sondern es wird zugleich auch die Haushaltskasse geschont.

Mit jedem Waschgang fließen etwa 40 bis 50 Liter Trinkwasser durch die Waschmaschine, so kommt schon ein Zwei-Personen-Haushalt auf einen Wasch-Wasserverbrauch von 7.000 bis 9.000 Litern im Jahr. Der BUND Naturschutz empfiehlt, die Waschmaschine immer voll zu beladen und auf das Vorwaschen zu verzichten. Sparprogramme sollten möglichst häufig genutzt werden. Da Waschmaschinen etwa zwei Drittel der Energie zum Erhitzen des Wassers verwenden, lässt sich durch die Wahl möglichst niedriger Waschtemperaturen am meisten Strom sparen. Der BUND Naturschutz rät zu Temperaturen von 30 bis 40 Grad. Um sie keimfrei zu halten, sollte Bett- und Unterwäsche einmal im Monat bei 60 Grad gewaschen werden.


Neues EU-Energielabel

Jede Waschmaschine besitzt ein Energielabel basierend auf Vorgaben der Europäischen Kommission. Neben den wichtigsten technischen Daten stehen dabei der Verbrauch von Wasser und Strom im Fokus. Seit März 2021 gelten neue Bestimmungen für das Label, die altbekannten Plus-Klassen entfallen. Bisherige A+(++)-Maschinen werden in niedrigere Stufen (B, C) eingeordnet. So gibt es in der geänderten Klassifizierung Luft nach oben für die Entwicklung energieeffizienterer Modelle. Der Kunde bekommt durch ein siebenstufiges Farbbalkensystem einen schnellen Überblick über die Effizienz seines Gerätes, wobei die dunkelgrüne Stufe A für sehr sparsame Geräte steht und die rote Stufe G für besonders uneffiziente Maschinen. In den kommenden Jahren wird es kaum Geräte der Stufe A geben, da die Klassifizierungsgrenzen so definiert wurden, dass erst künftige Waschmaschine diese Effizienzklasse erreichen werden.


Waschmittel sparsam verwenden

Waschmittel enthalten Chemikalien, die das Grundwasser belasten und oft auch Hautreizungen oder Allergien auslösen können. Sie sollten darum stets sparsam dosiert werden. Große Mengen Waschmittel führen nicht zu mehr Sauberkeit. Empfehlenswert ist auch, sogenannte "Baukastensysteme" einzusetzen, bei denen Weichspüler, Bleichmittel und Wasserenthärter getrennt voneinander abgefüllt sind und der Wäsche jeweils nur bei Bedarf zugeführt werden. Labels wie der "Blaue Engel" oder "Charter für nachhaltiges Waschen" helfen bei der Wahl umweltverträglicher Waschmittel. Grundsätzlich ist die Ökobilanz von Superkompaktwaschpulvern besser als die von Flüssigwaschmitteln. Wer sie im Nachfüllpack kauft, hilft zudem Müll zu vermeiden.


6 Tipps für klimafreundliches Waschen

  • Schützen Sie Ihre Kleidung mit Schürze & Co. bei der Haus- und Gartenarbeit.
  • Oft reicht es, Kleidung zu lüften, statt zu waschen.
  • Waschen Sie Kleidung bei niedrigen Temperaturen: normal verschmutzte Wäsche wird bei 20°C bis 30°C sauber.
  • Nutzen Sie das ECO-Programm Ihrer Waschmaschine - trotz längerer Waschzeit spart man bis zu 50 Prozent Energie.
  • Volle Ladung: Waschmaschinen waschen am sparsamsten, wenn sie voll sind.
  • Verzichten Sie wenn möglich auf einen Wäschetrockner, er gehört zu den größten Stromfressern im Haushalt.