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Bio-Obst: regional und saisonal

Obst ist gesund und erfrischend. Doch auch wenn überall in Deutschland die heimischen Früchte an den Bäumen hängen, in den Supermarkt gelangen viele Obstsorten, die aus dem Ausland importiert werden und oft lange Wege hinter sich haben. Greifen Sie lieber zu Bio-Obst aus regionalem und saisonalem Anbau.

Schmackhaft und gesund: heimisches Obst aus Bio-Produktion (Foto: PhotoSG/fotolia.com).

In konventionellen, aber auch in Bio-Supermärkten, trifft man nicht selten zum Beispiel auf Kirschen aus der Türkei oder Erdbeeren aus Chile.  Der Transport der Früchte, oft mit dem Flugzeug oder per LKW, verbraucht große Mengen an Energie und erzeugt darüber hinaus viel CO2.

Außerdem gehen bei langen Transportwegen mit der Zeit auch die Vitamine und Nährstoffe im Obst verloren. Verzichten sollten Sie auch auf Obstsorten, die momentan keine Saison in Deutschland haben, wie etwa Äpfel, welche im Sommer nahezu ausschließlich importiert werden.

Herkunft, Jahreszeit und Anbau beachten

Wir raten beim Obstkauf immer die drei zentralen Säulen nachhaltiger Ernährung im Hinterkopf zu behalten: regional, saisonal und biologisch. Sie sollten also beim Kauf von Obst darauf achten, dass dieses aus der Region oder zumindest aus Deutschland kommt, der Jahreszeit angemessen ist und möglichst aus biologischem Anbau stammt. Nur wenn diese drei Kriterien erfüllt sind, tun Sie mit dem Genuss von Obst nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.