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Bio-Schokolade bewusst genießen

Ob als Tafel, Praline, Kakao-Getränk oder Osterhase: Laut "Statista" nahm der Bundesbürger 2016 durchschnittlich rund zehn Kilogramm Schokolade  zu sich. Wir empfehlen, nur Schokolade mit Bio- und Fairtrade-Siegel zu kaufen.

Eine Tafel dunkle Schokolade liegt auf einen hellen Tisch.

Schokolade gibt Energie und ist – in Maßen genossen – auch gesund. Anbau und Weiterverarbeitung der Kakaopflanze können jedoch die Umwelt schwer belasten.

Ökologisch und fair

Im Gegensatz zum konventionellen Anbau werden auf Biohöfen keine chemisch-synthetischen Pestizide oder Mineraldünger verwendet. Biolandwirte bauen nur auf kleinen Flächen an und setzten auf Misch- statt auf Monokulturen. Dadurch bleibt das natürliche Ökosystem mit seinen Pflanzen, Tieren und Bodenlebewesen erhalten. Bei der Weiterverarbeitung verzichten Hersteller von Bioschokolade außerdem auf Sojalecithin. So können sie genveränderte Zutaten ausschließen. Zudem wird darauf geachtet, Müll zu vermeiden: Bioschokolade kommt mit weniger Verpackung aus, energieaufwendiges Alupapier wird erst gar nicht eingesetzt.

Verzicht auf Palmöl

Wichtig ist es außerdem, beim Kauf darauf zu achten, dass Schokolade kein Palmöl enthält, denn dieses hat eine katastrophale Umweltbilanz und beim Herstellungsprozess werden in vielen Ländern Menschenrechte missachtet. Inzwischen gibt es viele Hersteller sowohl von Schokolade als auch von Schokocreme, die ganz auf Palmöl verzichten.