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ZUMELDUNG ZU PRESSEMITTEILUNG BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN: START VOLKSBEGEHREN GEGEN FLÄCHENVERBRAUCH: „DAMIT BAYERN HEIMAT BLEIBT: BETONFLUT EINDÄMMEN“

Am heutigen Freitag hat die Partei Bündnis 90/ Die Grünen in München ein Volksbegehren gegen den Flächenverbrauch gestartet. Der BUND Naturschutz begrüßt alle Initiativen, die zur Begrenzung des Flächenverbrauchs führen und sieht eine höchste Notwendigkeit, alle politischen Mittel auszuschöpfen, um den Flächenverbrauch zu begrenzen.

Straßen und Gewerbegebiete wie hier in Gersthofen nehmen Bayern sein natürliches Gesicht (Foto: Klaus Leidorf).

08.09.2017

Hubert Weiger, Landesvorsitzender kommentiert: „Das heute von den Grünen gestartete Volksbegehren ist eine wichtige Initiative. Der BUND Naturschutz kann sich diesem Vorhaben in der aktuellen Form aber aufgrund seiner Überparteilichkeit nicht anschließen. Die Gremien des Verbandes prüfen in den nächsten Wochen ergebnisoffen die Möglichkeiten eines Volksbegehrens zur Begrenzung des Flächenverbrauchs. Die letzte Entscheidung trifft im basisdemokratisch aufgebauten BUND Naturschutz die Delegiertenversammlung im kommenden Frühjahr.“

Dr. Kai Frobel, stv. Landesbeauftragter ergänzt: „Die Staatsregierung setzt weiterhin auf Betonierung der letzten verbliebenen Lebensräume. Der Dynamik der letzten Jahre wird durch die Lockerung des Anbindegebots noch weiter Vorschub geleistet. Doch nur mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Trägerkreis können wir die hohen Hürden eines Volksbegehrens gegen den Flächenverbrauch überwinden und die Bayerische Staatsregierung im Jubiläumsjahr des Verfassungsstaates zur Einhaltung des Artikel 141 (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen) bewegen.“

Für Rückfragen

Martin Geilhufe
Referent für politische Kommunikation
Tel. 01 72 / 7 95 46 07
martin.geilhufe@bund-naturschutz.de