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Bund Naturschutz fordert schnelle Umsetzung des Raumordnungsverfahrens zum Ausbau der Donau ohne Staustufen

Knapp einen Monat nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages hat das Bundesverkehrsministerium die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Süd in Würzburg beauftragt

05.07.2002





"schnellstmöglichst das Raumordnungsverfahren für die Variante A zum Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen zu veranlassen und dazu die RMD (Rhein-Main-Donau AG) mit der Vorbereitung der Unterlagen zu beauftragen".

Der Bund Naturschutz begrüßt diese Entscheidung für die freifließende Donau nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um "ein Juwel bayerischer Heimatnatur".
"Wir erwarten, dass die mit der Umsetzung beauftragte Rhein-Main-Donau AG diesen Auftrag konsequent umsetzt, so dass schon im Juli das Raumordnungsverfahren beantragt und von der Regierung von Niederbayern eingeleitet wird", so Prof. Hubert Weiger, Landesvorsitzender des Bundes Naturschutz.

Nachdem sich die Rhein-Main-Donau AG bislang ausschließlich als Stau- und Kanalisierungsbefürworterin engagiert habe, appellierte Weiger an die Rhein-Main-Donau AG "nicht zu versuchen, den klaren Auftrag des Bundestages zu unterlaufen.



Für Rückfragen:

Richard Mergner
Landesbeauftragter
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