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Erhöhte Vergütung für Kraft-Wärme-Kopplung

DGB und BN appellieren an Mittelstand und öffentliche Hand

21.01.2002

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Bayern und der Bund Naturschutz in Bayern appellieren gemeinsam an die Verantwortlichen des Mittelstandes und der öffentlichen Einrichtungen, das neue Gesetz zur Kraftwärmekopplung (KWK) zu nutzen und damit möglichst viele Fördermittel nach Bayern zu holen. Als optimale Standorte für kraftwärmegekoppelte Anlagen kommen unter anderem Krankenhäuser, Hallenbäder und Kaufhäuser besonders in Frage. Jetzt endlich schlägt sich der große Umweltvorteil der Kraftwärmekopplung - enorme Kohlendioxidreduzierungen - in der Einspeisevergütung nieder. Denn im Gegensatz zu großen Kohle- oder Atomkraftwerken wird der Brennstoff in kraftwärmegekoppelten Anlagen hochprozentig verwertet, da Strom und Wärme gleichzeitig genutzt werden. Der weitere Ausbau der KWK schafft viele Arbeitsplätze in Bayern. Gleichzeitig sind im geeigneten Umfeld auch Kostenreduzierungen möglich. Der Geltungsbereich des Gesetzes blieb freilich weit hinter den Vorstellungen von Gewerkschaften und Umweltverbänden zurück. Daher raten DGB und BN potentiellen Investoren neue Anlagen zügig in Betrieb zu nehmen.Fritz SchösserVorsitzender des DGB BayernProf. Dr. Hubert WeigerLandesbeauftragter des BN Bayern e.V.