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Flächenschutz im Schneckentempo ist zu wenig

Bewertung des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Flächenschutz

16.07.2019

Trotz der Rücknahme der umstrittenen Lockerungen beim Anbindegebot bei Siedlungsausweisungen fordert der BUND Naturschutz wirksamere Maßnahmen zum Flächensparen: "Der Schutz von Heimatlandschaften und Stopp des ungezügelten Flächenfraßes in Bayern darf nicht im Schneckentempo vorangehen", kritisiert BN-Landesvorsitzender Richard Mergner die heutigen Kabinettsbeschlüsse. "Der Widerstand des zuständigen Landesplanungsministers Hubert Aiwanger, von CSU und Freien Wählern gegen eine verpflichtende Obergrenze beim Flächenschutz verhindert keine einzige neue Straße und keinen Supermarkt auf der grünen Wiese", so Mergner.

So sinnvoll eine schärfere Bedarfsprüfung für kommunale Bauvorhaben ist, reiche dies bei weitem nicht aus.

"Ein "Ziel- und Richtwert" von 5 Hektar pro Tag und das geplante Leerstandsmanagement sind zu wenig", so Martin Geilhufe, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz.

Für Rückfragen:

Martin Geilhufe
Landesbeauftragter BUND Naturschutz
0172/7954607
buero.martin.geilhufe@bund-naturschutz.de