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Der BN kämpft für bedrohte Säugetiere in Bayern

Der BUND Naturschutz (BN) setzt sich seit mehr als 100 Jahren für bedrohte Säugetiere in Bayern ein. So bekamen Luchs und Biber die Möglichkeit, wieder in ihre alten Lebensräume zurückzukehren.

Im Freistaat gibt es zurzeit 74 wild lebende Säugetierarten (Mammalia), die sich in Bayern fortpflanzen. Einige davon, wie etwa Bär, Wolf, Luchs und Wildkatze, sind besonders eindrucksvoll. Das Wort „Wildnis“ scheint ihnen gleichsam auf die Stirn geschrieben. Großartig, wenn sie nach langer Zeit wieder nach Bayern zurückkehren! So finden dank BN heute nicht nur Luchs und Biber, sondern auch die Wildkatze wieder ein zuhause in Bayern. Jahrzehntelang waren sie nach hartnäckiger Verfolgung aus dem Freistaat verschwunden. Als „Leuchtturmarten“ sind sie wichtige Repräsentanten vielfältiger und artenreicher Lebensgemeinschaften.

Aber da sind noch die vielen anderen, die weniger prominenten Wildtiere, die höchstens dadurch auffallen, dass sie in Roten Listen stehen. Dem BN sind sie alle gleichermaßen wichtig. Der Verband setzt sich auch für die „B-Promis der Wildnis“ ein. Denn ein aussterbendes Wildtier steht meist auch für einen schwindenden Lebensraum – und andersherum. Natur ist immer das große Ganze, in dem alles zusammenhängt.