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Ausstellung „Die großen Vier“ – vom Umgang mit Bär, Wolf und Luchs vom 8.10.-7.11.2018

Was wissen wir noch über das Verhalten von Bär, Wolf und Luchs? Was fasziniert und schreckt uns gleichzeitig an diesen Tieren? Neues und Erstaunliches bietet die interaktive und informative Ausstellung - ideal für Familien und Schulklassen.

Die Ausstellung zur Sensibilisierung und Akzeptanzsteigerung für die großen Beutegreifer soll vermitteln, wie eine gemeinsame Zukunft aussehen kann. Sie informiert über die Biologie, die Lebensraumansprüche und den aktuellen Status dieser Tiere in Europa sowie ihre Gefährdung. Die Besucher können an den Seh-, Riech- und Hör- Stelen selbst erfahren wie ein Bär seine Umwelt wahrnimmt, wie sich das Heulen der Wölfe anhört oder welchen Gefahren ein Luchs in zersiedelten Gebieten ausgesetzt ist.


Fräulein Brehms Tierleben - Der Wolf: Theateraufführung am 8.10.2018

Bei der Eröffnung der Ausstellung "Die großen Vier" konnten die Schülerinnen und Schüler den Wolf auch in Gestalt von Fräulein Brehm auf der Bühne erleben. Dies war ein besonderes Erlebnis für die Kinder, da die Schauspielerin bei ihrem interaktiven Vortrag in die Rolle des legendären Naturforschers Alfred Edmund Brehm aus dem 19. Jahrhundert schlüpft und dabei den Kindern brandaktuelle Ergebnisse der Verhaltensbiologie des Wolfes nahe bringt. So erfahren die Kinder, dass der Wolf ein Langstreckenläufer ist und beispielsweise ein in der Lausitz besendeter männlicher Wolf innerhalb von acht Wochen eine Strecke von mehr als 1.000 Kilometer bis in den Nordosten Polens zurückgelegt hat.


Vortrag "Von Wölfen und Luchsen - zwei Urbayern kehren zurück" am 21.10.2018

Am Sonntag, den 21.10.2018 fand um 14:00 Uhr ein Vortrag von Franziska Baur, der Naturschutzreferentin der Gregor-Louisoder-Stiftung zum Thema: „Von Wölfen und Luchsen – zwei Urbayern kehren zurück“ statt.
Anschließend luden wir recht herzlich zum „Ausstellungs-Cafe` ein.

Löwen gibt es nicht nur in Afrika und Indien, sondern auch bei uns – und zwar die „Bayerischen Löwen“. Der Eurasische Luchs gehört zu den größten heimischen Tieren und ist mit seinem flauschigen Backenbart, den eleganten Pinselohren und seinem kurzen Stummelschwanz vielleicht sogar das Faszinierendste von allen. Nachdem er mehr als hundert Jahre in Bayern ausgerottet war, kehrte er durch Auswilderungsmaßnahmen zurück und kämpft seitdem mit zunehmendem Straßenverkehr und illegaler, teils sehr grausamer, Tötung. Die Populationen stagnieren trotz aller Schutzbemühungen und sind weit entfernt von einem „günstigen Erhaltungszustand“. Wölfe haben es zumindest aus biologischer Sicht leichter, da sie eine größere Wanderbereitschaft zeigen und sich schneller reproduzieren können. Doch kochen hier die Emotionen momentan in verschiedenste Richtungen über und man wird sich nicht einig, ob der Wolf eine Zukunft bei uns in Bayern haben darf. Mit gesellschaftlicher Akzeptanz und effektivem Herdenschutz kann ein friedliches Zusammenleben auf diesem schönen „Fleckerl Erde“ gelingen – da sind sich die Expertinnen und Experten einig.

Biologin Franziska Baur wird in einem spannenden Vortrag Einblick in die alltägliche Naturschutzarbeit und der Umweltbildung mit diesen Konfliktthemen geben.