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Nachhaltige Kleidung

Der Großteil unserer Kleider wird unter schlechten Arbeitsbedingungen produziert und zu schnell wieder weggeworfen. Auch die Umwelt leidet darunter. Erfahren Sie, was man man beim Kauf und bei der Nutzung beachten sollte.

Überlegungen beim Kleiderkauf

Nachhaltige Kleidung: Eine Auswahl hochwertiger Pullover hängt an Bügeln an einer Stange.
  • Achten Sie beim Kleiderkauf auf Langlebigkeit, gute Verarbeitung, und zeitlose Designs. Langlebige Klamotten erkennen Sie an festen, gleichmäßigen Nähten, stabilen Reißverschlüssen und Knöpfen, robusten Stoffen, die ihre Form behalten, sowie an zeitlosen Schnitten und unauffälligen Farben, die nicht so schnell verblassen.
  • Kaufen Sie nur, was Sie wirklich brauchen.
  • Kaufen Sie Secondhand: Achten Sie auch dabei auf Materialqualität und Mikroplastik.
  • Bevorzugen Sie nachhaltige Materialien: Biobaumwolle, Tencel/Lyocell, Leinen, Hanf oder recycelte Stoffe.

Welche Stoffe sind nachhaltig?

Nachhaltige Kleidung: KLeine runde Büschel von Rohbaumwolle liegen auf einem Holztisch. Davor liegt ein Schild mit der Aufschrift "Bio".
StoffProblemNachhaltige AlternativeWichtige Zertifizierungen/ Worauf Sie achten sollten
Konventionelle BaumwolleHoher Wasserverbrauch, Einsatz von Pestiziden und chemikalischen DüngernBio-Baumwolle (Geringerer Wasserverbrauch, keine chemisch-synthetischen Pestizide)GOTS (Global Organic Textile Standard), Bio-Baumwolle, Fairtrade
PolyesterBesteht aus Erdöl, setzt Mikroplastik beim Waschen frei, nicht biologisch abbaubarRecyceltes Polyester, geringerer Energieaufwand in der HerstellungMikroplastik, PET-Recycling, Global Recycle Standard, PFC-frei
WolleTierleid bei nicht-zertifizierter Haltung (Mulesing), Chemikalien bei Waschung und FärbungBio-Wolle (Artgerechte Haltung, keine aggressiven Chemikalien)Responsible Wool Standard (RWS), Bio-Wolle, Mulesing-frei
Viskose / RayonChemikalien- und energieintensive Herstellung aus Holz, Zerstörung von UrwäldernLyocell/Tencel™ (Geschlossener Kreislauf, Lösungsmittel-Rückgewinnung), Zellulosefaser aus nachhaltiger ForstwirtschaftLyocell, Tencel™, EU Ecolabel, 
Leinen / Hanf Sehr geringer Wasserverbrauch und Pestizideinsatz, extrem langlebig, biologisch abbaubarRegionale Herstellung

Die Bekleidungsstoffe und ihre Umweltbilanz im Detail

Mehr als ein Drittel der Kleidung besteht aus Baumwolle. 

Warum ist konventionelle Baumwolle problematisch?

  • Hoher Wasserverbrauch: Für den Anbau werden große Mengen Wasser benötigt, da die Pflanzen während ihres langen Wachstumszyklus kontinuierlich bewässert werden müssen, um die Baumwollfasern zu bilden. Die benötigte Wassermenge pro Kilo Baumwolle hängt von der Anbauregion ab.
  • Chemikalienbelastung: Pestizide und Düngemittel schädigen Böden, Gewässer und die Gesundheit der Menschen. Obwohl nur etwa vier Prozent der weltweiten Ackerfläche für den Baumwollanbau genutzt werden, werden rund 11 Prozent aller weltweit eingesetzten Pestizide auf Baumwollfeldern ausgebracht.
  • Großer Flächenbedarf: Konventionelle Baumwolle wird oft in Monokulturen angebaut, wodurch große Landflächen beansprucht werden. Der Anbau erfolgt oft ohne Fruchtwechsel. Der einseitige Anbau führt zu Verlust von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen, sinkender Bodenfruchtbarkeit und verstärkter Bodenerosion.
  • Kinderarbeit: In einigen Anbauregionen wird konventionelle Baumwolle unter ausbeuterischen Bedingungen geerntet, wobei Kinder arbeiten müssen, oft unter gefährlichen oder gesundheitsgefährdenden Bedingungen.

Welche Vorteile bietet Bio-Baumwolle??

  • Geringerer Wasserverbrauch: Durch effiziente Bewässerungsmethoden wie Tröpfchenbewässerung wird der Wasserverbrauch um bis zu 40 Prozent reduziert.
  • Weniger Chemikalien: Bio-Baumwolle wird ohne den Einsatz von Pestiziden, Herbiziden oder synthetischen Düngemitteln angebaut. Dies schützt Böden, Gewässer und die Gesundheit der Landwirt*innen.
  • Förderung der Biodiversität: Durch den Verzicht auf chemische Mittel und den Einsatz von Fruchtfolgen wird die Artenvielfalt gefördert und das ökologische Gleichgewicht erhalten.
  • Unterstützung fairer Arbeitsbedingungen: Viele Bio-Baumwollprojekte setzen auf faire Arbeitspraktiken und verbessern die Lebensbedingungen der Landwirt*innen.
  • Keine Gentechnik

Was ist problematisch an konventioneller Wolle?

  • Tierwohl: In konventioneller Haltung werden Schafe teilweise unter schlechten Bedingungen gehalten und haben zu wenig Platz. Auch die Schur und der Transport können zu Stress führen. Dazu kommt das sogenannte Mulesing, eine chirugische Prozedur, bei der manche Schafhalter Hautfalten am Hinterteil der Tiere entfernen, um den Befall mit Fliegenmaden zu verhindern.
  • Chemikalienbelastung: Wolle wird oft chemisch behandelt, z. B. mit Pestiziden gegen Schädlinge. Dies belastet Gewässer.

Wieso Bio- oder zertifizierte Wolle?

  • Bessere Tierhaltung: Bio- oder GOTS-zertifizierte Wolle stammt aus artgerechter Tierhaltung, bei der Tiere Zugang zu Weideflächen haben und stressfrei geschoren werden.
  • Weniger Chemikalien: Die Verarbeitung erfolgt ohne schädliche Chemikalien, Farbstoffe und Pestizide.

Tipp: Achten Sie auf regionale Wolle, um die Belastung für die Umwelt möglichst klein zu halten. 

Was ist problematisch an Polyester?

  • Mikroplastik: Beim Waschen von Polyester gelangen winzige Plastikpartikel ins Abwasser, die in Flüsse, Meere und die Nahrungskette gelangen.
  • Hoher Energieverbrauch: Polyester wird aus Erdöl hergestellt, was viel Energie benötigt und CO₂-Emissionen verursacht.
  • Nicht biologisch abbaubar: Polyester zersetzt sich nur sehr langsam, trägt so zur Umweltverschmutzung und Müllproblemen bei.
  • Chemische Verarbeitung: Polyesterstoffe werden oft mit chemischen Zusätzen, Farbstoffen oder Weichmachern behandelt, die Umwelt und Gesundheit belasten.
  • Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen: Da Polyester aus Erdöl produziert wird, hängt es stark von endlichen Ressourcen ab und verstärkt den Klimawandel.

Was sind nachhaltigere Alternativen zu herkömmlichem Polyester?

  • Recyceltes Polyester: Hergestellt aus PET-Flaschen oder Textilabfällen.
  • Biobasierte Alternativen: Fasern aus Pflanzenresten oder Mischungen mit Naturfasern bedeuten einen geringeren Erdölverbrauch.

Tipp: Spezielle Waschbeutel können verhindern, dass größere Mengen Mikroplastik ins Abwasser gelangen. Einen solchen Beutel für die Waschmaschine finden Sie in unserem Shop.

Was ist herkömmliche Viskose und wie wird sie hergestellt?
Viskose ist eine halbsynthetische Faser, die aus Zellulose gewonnen wird – etwa aus Holz von Bäumen, Bambus oder Eukalyptus. Im Herstellungsverfahren wird die Zellulose mit Wasser und Chemikalien chemisch aufgelöst und durch Düsen gepresst, sodass neue Fasern entstehen.

Vorteile von Viskose

  • Sie basiert auf nachwachsenden Rohstoffen und ist biologisch abbaubar.
  • Der Stoff fühlt sich weich  und angenehm an, ist saugfähig und pflegeleicht.
  • Viskose lässt sich gut färben.

Nachteile von Viskose

  • Das Herstellungsverfahren ist energie- und chemikalienintensiv. Es entstehen Abfälle, giftige Dämpfe und durch Chemikalien belastete Abwässer.

Was bedeutet „Modal„, „Tencel“ und „Lyocell“?

  • Modal ist Stoff aus Buchenholz.Der Herstellungsprozess ist dem von Viskose sehr ähnlich.
  • Tencel oder Lyocell wird aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen. Die Herstellung ist umweltfreundlicher als die von herkömmlicherer Viskose.

Leinen wird aus den Stängeln der heimischen Flachspflanze gewonnen. Leinenherstellung ist vergleichsweise umweltfreundlich, weil Flachs kaum Dünger, Pestizide oder künstliche Bewässerung braucht und fast vollständig verwertet werden kann.

Nachhaltigkeitssiegel im Check

Nachhaltige Kleidung: Zwei grüne runde Anhänger mit dem GOTS-Siegel liegen auf einer Textilie.

Achten Sie beim Kauf von Textilien vor allem auf die unabhängigen Siegel GOTS und IVN BEST. Diese garantieren umfassende ökologische Kriterien (Giftfreiheit, Bio-Anbau) und faire soziale Standards über die gesamte Produktionskette hinweg.

SiegelWas wird geprüft?Warum empfehlenswert?Wichtig zu wissen
GOTSDie Gesamte Kette: Ökologische und soziale Kriterien, vom Anbau der Bio-Faser bis zur Konfektion.Umfassendster Standard für Bio-Textilien und faire Sozialstandards. Schließt giftige Chemikalien aus.Muss nur zu mindestens 70% aus Bio-Fasern bestehen. Gilt nicht für das gesamte Unternehmen.
IVN BEST (Naturtextil IVN Zertifiziert BEST)Gesamte Kette & Ökologie: Strengste ökologische Anforderungen für Naturfasern (100% Bio-Anteil).Das strengste ökologische Siegel am Markt. Verbietet Synthetik- und Mischfasern.Gilt nur für Produkte aus reinen Naturfasern.
Fair Wear Foundation (FWF)Soziale Kriterien: Konzentriert sich auf faire und sichere Arbeitsbedingungen in der Konfektion.Prüft die Lieferanten und verpflichtet Marken zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Zahlung existenzsichernder Löhne.Ist kein Umweltsiegel! Sagt nichts über die Faserqualität oder Giftfreiheit aus.
Grüner KnopfStaatliches Siegel (Deutschland). Prüft ökologische und soziale Aspekte.Prüft das Produkt und das Unternehmen.Deckt aktuell nur einen bestimmten Teil der Lieferkette ab (wird schrittweise erweitert).
Bluesign®Chemikalienmanagement: Kontrolliert den Einsatz und die Emission von Chemikalien in der Herstellung.Wichtiges Siegel für Sport- und Outdoor-Kleidung (PFC-Ausschluss).Konzentriert sich stark auf die Fabrik, nicht auf die Rohstoffgewinnung (z.B. Baumwollanbau).
OEKO-TEX® Standard 100Schadstoffprüfung: Testet das fertige Endprodukt auf Schadstoff-Rückstände, die für den Menschen schädlich sind.Garantiert, dass keine gefährlichen Rückstände enthalten sind.Kein Umweltsiegel und kein Sozialsiegel! Sagt nichts über die Umweltbelastung der Produktion oder faire Löhne aus.

So pflegen Sie Kleidung richtig

Nachhaltige Kleidung: Vier weiße Pullover hängen im Freien zum Lüften. Im Hintergrund blauer Himmel.

Die Pflege Ihrer Kleidung ist der einfachste und effektivste Weg, ihre Lebensdauer zu verlängern. 

Waschen Sie seltener

Viele Kleidungsstücke müssen nicht nach einmaligem Tragen gewaschen werden. 

  • Lüften Sie Kleidung an der frischen Luft, um Gerüche zu neutralisieren.
  • Behandeln Sie Flecken sofort punktuell, anstatt das ganze Kleidungsstück zu waschen.

Temperatur und Vorbereitung der Wäsche

Moderne Waschmittel sind so effektiv, dass sie Textilien bereits bei niedrigen Temperaturen hygienisch reinigen. 

  • Waschen Sie Kleidung, wenn möglich im Eco-Programm bei 20-30°C. Dies schont die Fasern und spart massiv Energie.
  • Kleidung vorbereiten: Drehen Sie farbige und bedruckte Kleidung auf links. Dies schützt Farben und Oberflächen vor Abrieb in der Trommel.
  • Reißverschlüsse schließen: Schließen Sie alle Reißverschlüsse und Haken, um zu verhindern, dass diese empfindliche Wäsche beschädigen.

Mikroplastik verhindern

Synthetische Fasern wie Polyester, Acryl oder Nylon verursachen bei der Wäsche Mikroplastik im Abwasser.

  • Wäschebeutel verwenden: Nutzen Sie einen speziellen Waschbeutel für alle synthetischen Textilien. Dieser fängt Faserpartikel auf, bevor sie ins Abwasser gelangen.
  • Weichspüler vermeiden: Weichspüler können die Fasern anfälliger für Abrieb und damit für Mikroplastik-Freisetzung machen.

Trocknen und Lagern

Verzichten Sie auf den Wäschetrockner. Er ist einer der größten Stromfresser im Haushalt und belastet die Fasern stark.

  • Lufttrocknen: Hängen Sie Ihre Wäsche an der Luft auf. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden Sie bei dunklen Farben, um ein Ausbleichen zu verhindern.
  • Lagerung: Falten Sie Strickwaren und schwere Pullover, statt sie aufzuhängen. So vermeiden Sie, dass sich die Textilien durch ihr Eigengewicht verziehen.

Reparieren, spenden oder wegwerfen?

Nachhaltige Kleidung: Die Grafik zeigt einen Entscheidungsbaum, der bei der Frage hilft, ob man Kleidung behalten soll oder nicht.

Wenn Sie beim Ausmisten auf ein Kleidungsstück stoßen, das Sie vor die Frage stellt, was Sie damit tun sollen, dann sehen Sie sich unsere Entscheidungshilfe an:

Wenn die Kleidung noch nutzbar ist, …

  • tragen Sie sie selbst,
  • verkaufen oder verschenken Sie sie, oder
  • spenden Sie die Kleidung oder geben Sie sie in den Kleidercontainer.

Wenn die Kleidung kaputt ist, …

  • geben Sie sie ggf. zurück oder nutzen Sie die Garantie,
  • lassen Sie sie reparieren
  • upcyceln Sie die Kleidung, wenn flicken nicht möglich ist, oder
  • werfen Sie sie weg.

Kaputte Kleider reparieren und Upcycling-Ideen

Nachhaltige Kleidung: Eine Hand hält einen hellen Wollpulli mit einem Loch. Im Hintergrund sieht man Material, um das Loch zu flicken.

Kleidung möglichst lange zu verwenden ist die ökologisch beste Enscheidung. 

Kleidung reparieren

Wenn Kleidung ein Loch, einen Riss oder einen fehlenden Knopf hat, lässt sie sich mit ein wenig Geschick leicht selbst reparieren. Aufwendigere Arbeiten - etwa ein defekter Reißverschluss - können Sie einer Schneiderei überlassen.

  • Knopf verloren? Mit einer festen Naht ist der Knopf schnell wieder befestigt. Eine Anleitung finden Sie hier.
  • Loch in der Kleidung? Löcher in Socken, Pullovern und Hosen lassen sich durch Stopfen oder Flicken (fast) unsichtbar verschließen.

Sie brauchen: Nadel und passendes Garn. Wählen Sie Garnfarbe und -stärke so, dass sie möglichst dezent zum Stoff passt. 

So gehts:

  1. Zuerst machen Sie einen festen Knoten am Faden und entfernen ausgefranste Fasern am Lochrand.
  2. Dann stechen Sie neben dem Loch in einen stabilen Bereich des Stoffes ein (vorzugsweise dort, wo er noch intakt ist).
  3. Im nächsten Schritt nähen Sie über das Loch mit parallelen Fäden, indem Sie beide Seiten nach innen verbinden und losen Maschen im Gewebe folgen, sodass der Faden sich gut verankert.
  4. Danach weben Sie abwechselnd über und unter die bereits gelegten Fäden, um eine neue Stoffstruktur zu schaffen.
  5. Zum Schluss vernähen Sie den Faden mit einem kleinen Doppelknoten, damit alles sicher hält. 

Sie brauchen: Ein Stück Stoff, Bügelflicken oder selbstklebender Reparaturflicken, eventuell Nadel und Faden oder eine Nähmaschine. 

So geht’s:

  1. Schneiden Sie den Flicken etwas größer als das Loch oder den Riss zu und runden Sie die Ecken leicht ab. Legen Sie ihn auf oder unter die beschädigte Stelle.
  2. Stecken Sie den Flicken mit Stecknadeln fest. Nähen Sie nun den Rand rundherum mit kleinen, gleichmäßigen Stichen fest.
  3. Für Bügelflicken brauchen Sie keine Stecknadeln, sie müssen üblicherweise einfach aufgelegt und dann nach Packungsanweisung einige Sekunden lang aufgebügelt werden
  • Komplexere Schäden: Defekte Reißverschlüsse oder umfangreiche Änderungen überlassen Sie am besten einer lokalen Schneiderei. Unterstützen Sie damit das Handwerk vor Ort.

Upcycling-Ideen

Wenn stopfen und flicken nicht mehr geht, dann müssen Sie Kleider trotzdem nicht wegwerfen, sondern können sie einfach upcyceln, also für etwas anderes verwenden:

  • Putz- und Kosmetikartikel: Alte Handtücher oder T-Shirts sind ideal als Putzlappen oder wiederverwendbare Kosmetikpads.
  • Kreative Textilien: Nähen Sie aus alten Jeans Patchwork-Decken, Kissenbezüge oder stabile Taschen.
  • Neue Kleidung: Verwenden Sie den Stoff gut erhaltener Kleidung als Flicken oder für kleinere neue Kleidungsstücke (z.B. Mützen).

Kleider richtig entsorgen

Nachhaltige Kleidung: Eine Frau sieht sich Second-Hand-Mäntel auf einem Flohmarkt an.

Textilien, die sich in gutem Zustand befinden, gehören in seriöse Spenden- oder Sammelstellen. Nicht mehr tragbare Kleidung sollte über den Restmüll entsorgt werden, da sie kein echtes Recyclingmaterial mehr darstellt und die Qualität von Sammelware mindert.

Ist das Kleidungsstück noch tragbar (keine großen Löcher, sauber, funktionsfähig), hat es einen Wert und sollte in den Secondhand-Kreislauf zurückgeführt werden. Dies ist die ökologisch sinnvollste Form der Entsorgung.

  • Soziale Kleiderkammern: Viele gemeinnützige Organisationen (Caritas, Rotes Kreuz, … ) nehmen Kleidung an und verteilen sie direkt an Bedürftige.
  • Seriöse Sammelcontainer: Achten Sie auf Container, die von gemeinnützigen Organisationen betrieben werden (z. B. DRK, Kolping, FairWertung). Diese garantieren eine transparente Verwertung der Erlöse.
  • Weiterverkauf: Nutzen Sie Flohmärkte oder Second-Hand Plattformen, um den Lebenszyklus der Kleidung aktiv zu verlängern.

Weitere Tipps