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Umweltgerecht zu Kindergarten und Schule

In Städten ist der Autoverkehr Hauptquelle für Luftverschmutzung und Lärm. Dennoch werden Kinder immer häufiger mit dem Auto zum Kindergarten oder in die Grundschule gefahren. Ein Viertel aller Fahrten in Haushalten mit Kleinkindern sind Begleitfahrten. Der BUND Naturschutz rät daher, die Kinder zu Fuß oder per Fahrrad zu begleiten.

Foto: fotolia.com/ klickerminth

Legten zu Beginn der 70er Jahre noch rund 90 Prozent der Erstklässler den Schulweg allein oder zusammen mit anderen Kindern zurück, so waren es im Jahr 2000 unter 20 Prozent. Die Umweltfolgen dieser vielen und oft kurzen Autofahrten sind nicht zu vernachlässigen. Bei einem Schulweg von zwei Kilometern Länge und 200 Schultagen werden im Jahr ca. 160 Kilogramm Kohlendioxid pro Schulkind in die Luft geblasen. Der zunehmende Straßenverkehr zieht einen steigenden Flächenverbrauch nach sich, sodass in Städten immer weniger Platz für Parks und Spielplätze ist.

Für längere Fahrten können öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden.  Fahrgemeinschaften lohnen sich laut BUND Naturschutz, wenn sie bis auf den letzten Platz "ausgebucht" sind.