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Tiere und Pflanzen

Sieger der Wiesenmeisterschaft 2015: Kerstin und Werner Müller aus Partenstein, Landkreis Main-Spessart

Die Mutterschafhalter überzeugten die Jury mit der „Weickertswiese“ hoch über Rechtenbach, einer wichtigen Teilfläche im kooperativen Naturschutzkonzept „Weickertswiese“. Hierbei handelt es sich um die höchstgelegene Rodungsinsel im ganzen Spessart mit einer Gesamtfläche von 85 Hektar. Die Weickertswiese ist ein „botanisches Eldorado“, begeistert sich Christian Salomon, Gebietsbetreuer für Grünland im Naturpark Spessart. Nirgendwo sonst im Spessart finden sich magere Borstgrasrasen, Flachland- und Bergmähwiesen in einer vergleichbaren Qualität und Ausdehnung. 

Die rund einen halben Hektar große Wettbewerbsfläche wird nicht gemäht, sondern seit einigen Jahren von Schafen und ein paar Ziegen der Partensteiner Schäferei Müller abgeweidet.

Zum Schutz der vielen seltenen Pflanzen darf die Wiese nicht gedüngt werden, außerdem dürfen die Tiere erst nach der Samenreife Mitte August auf die Fläche getrieben werden. Neben der schonenden, passgenauen Weideführung zählte auch die landschaftstypische Ausstattung zu den Pluspunkten. Die Wiesenlandschaft wird durch zahlreiche parallele Hecken und Baumreihen auf alten Steinwällen gegliedert, welche Grundstücksgrenzen bilden. Nach Abschluss eines von der Regierung von Unterfranken geförderten Flächentauschverfahrens (2012) bekommen die betroffenen Landwirte ihre freiwilligen Leistungen nach dem Bayerischen Vertragsnaturschutzprogramm honoriert.

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