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Ihre Spende für Trinkwasserschutz statt Bergwerk
Der Baustoff-Hersteller Knauf plant im Landkreis Würzburg das größte Gipsbergwerk Deutschlands - direkt unter dem bedeutendsten Trinkwasser-Einzugsgebiet der Stadt Würzburg. Das Vorhaben birgt ein hohes Risiko.
Die „Zeller Quellstollen“ sind von zentraler Bedeutung für das Trinkwasser der Stadt Würzburg. In Ihrem Wassereinzugsgebiet plant die Firma Knauf Deutschlands größtes Gipsbergwerk. Unter Tage, nur neun Meter unter dem Grundwasserleiter, sollen jährlich bis zu eine Million Kubikmeter Gips abgebaut werden. Das Bergwerk gefährdet aus Sicht der Stadtwerke Würzburg die Trinkwasserversorgung von 78.000 Menschen in Würzburg und umliegenden Gemeinden.
Dem Gipshersteller Knauf ist es auch mit aktualisierten Gutachten nicht gelungen, die Bedenken aus dem Weg zu räumen - im Gegenteil! Aus unserer Sicht zeigt es vielmehr: Das Risiko von Rissbildungen im Deckgestein ist durch die vorgesehenen Sprengungen beim Gipsabbau deutlich höher als bislang angenommen. Daher lehnen wir gemeinsam mit Wasserversorger und Stadt Würzburg die Bergwerkspläne entschieden ab.
Das zuständige Landratsamt des Landkreises Würzburg stellt sich nicht gegen das Bergwerk und verzögert die Ausweisung eines vergrößerten Trinkwasserschutzgebiets für Würzburg. Denn das wäre automatisch das Ende für das Bergwerk. Denn aus guten Gründen sind Untertagebauwerke in Wasserschutzgebieten grundsätzlich nicht zulässig. Dennoch will Knauf seine Pläne – trotz geplanter Erweiterung des Schutzgebietes der “Zeller Quellstollen” – mit aller Macht durchdrücken.
Die Gewinninteressen eines Unternehmens dürfen nicht über das Gemeinwohl gestellt werden.
Sind Natur und Umwelt durch geplante Bauprojekte, Gesetze oder Verordnungen betroffen, ist es Pflicht, anerkannte Umweltverbände wie den BUND Naturschutz bei der Planung anzuhören. Denn unsere Natur kann nicht für sich selbst einstehen. Dabei ist es so wichtig, ihre Stimme zu hören. Wir haben daher das Recht, gegen Projekte, Gesetze und Verordnungen zu klagen, wenn sie aus unserer Sicht bestehende Natur- und Umweltschutzgesetze verletzen. Dank Ihrer Unterstützung sorgen wir so dafür, dass alle Interessen angehört und abgewogen werden.
Bei zahllosen Bauprojekten führt dieses rechtsstaatliche Prinzip von ganz allein dazu, dass bei der Planfeststellung korrekt gearbeitet wird. Ihre Umweltverträglichkeit wird geprüft und bei politischen Prozessen die Öffentlichkeit beteiligt. So kommt es zu umweltschonender Betrachtung und Mäßigung.
Doch immer wieder wird versucht, mit Gewehr, Motorsäge oder Bagger vorschnell Fakten zu schaffen. Zurzeit kämpfen wir in über 40 Klageverfahren für die Anwendung der Natur- und Umweltschutzgesetze. Ob es um den Erhalt von Vogelschutzgebieten oder um Gewerbeflächen auf der grünen Wiese geht: Wir stehen als Hüter unserer Umwelt und der Schönheit unserer Heimat auf.
So bereiten wir uns auch im Fall des geplanten Gipsbergwerks bei Altertheim im Landkreis Würzburg auf eine gerichtliche Auseinandersetzung vor.
Häufig kämpfen wir Jahre oder gar Jahrzehnte gegen Projekte, die die Umwelt zerstören. Dabei haben wir so manche bittere Niederlage einstecken müssen. Aber wir konnten der Natur auch oft zu ihrem Recht verhelfen, haben Charakter und Gesicht Bayerns und Lebensräume für unzählige Arten gerettet. Den dafür notwendigen langen Atem verdanken wir Ihren Spenden.
Verfahren wie diese sind teuer und dauern oft über Jahre an. Wir finanzieren Anwältinnen und Anwälte, Gutachten und Prozesskosten. Stellen Sie sich mit Ihrer Spende neben uns in den Gerichtssaal.
Wirtschaftliche und soziale Aktivitäten des Menschen werden immer Natur und Umwelt beanspruchen. Unsere Vision: Die Rechte der Natur und aller Lebewesen wie auch künftiger Generationen werden als gleichwertig betrachtet und geschützt.

Wenn es sein muss, ziehen wir vor Gericht!
Peter Rottner, BN-Justiziar und langjähriger BN-Landesgeschäftsführer
Wir müssen Gutachten finanzieren und wenn es nicht anders geht Prozesskosten, Anwältinnen und Anwälte, um die Trinkwasserversorgung von Würzburg zu retten. Stellen Sie sich mit Ihrer Spende neben uns in den Gerichtssaal.
Jeder Beitrag zählt.

