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Leben und Funk

Alles Leben ist betroffen!

Im Lauf der Evolution hat die Natur schwache elektrische und magnetische Felder genutzt, um die Lebensabläufe von Menschen, Tieren und Pflanzen zu steuern. In diese Bioregulation, die die Natur in Millionen von Jahren geschaffen hat, greift der Mensch nun durch immer mehr künstliche magnetische, elektrische und elektromagnetische Felder ein, ohne ausreichende Kenntnis der Zusammenhänge und Folgen. Diese Felder überlagern die Steuerungsprozesse des Lebens und können so Störungen in den Regulationsvorgängen von allen Organismen auslösen.

Starke Hinweise

So wie bei vielen anderen Schadstoffen wird auch bei Elektrosmog ein hundertprozentiger Beweis für die Schädlichkeit kaum möglich sein, da

  • diese Fehlsteuerungen schleichend vor sich gehen,
  • sich die Wirkungen mit anderen Schadstoffen kombinieren können,
  • manche biologische Schäden erst nach längerer Zeit auftreten (Bei Krebs kann die Latenzzeit zehn Jahre und mehr betragen.),
  • Menschen und andere Lebewesen die Mobilfunkstrahlung unterschiedlich gut verkraften,
  • die Reaktionen vielfältig und nicht überall gleich sind. Kommt es durch die Strahlung zur Schwächung des Immunsystems, können Gesundheitsprobleme der Ursache kaum mehr zugeordnet werden.

Deshalb wird dieser Zusammenhang von vielen Menschen, auch Ärzten und Wissenschaftlern, oft noch nicht wahrgenommen.

Es gibt aber eine große Anzahl deutlicher Hinweise auf die Gefährlichkeit dieser Strahlung. Ein Medikament wäre unter diesen Umständen längst vom Markt genommen worden.

Lobby verhindert Schutz

Die starke Lobby der Mobilfunkindustrie hat bisher weltweit verhindert, dass die verantwortlichen Politiker ausreichende Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Natur ergriffen haben. Es kommt ihnen dabei auch die bequeme Handhabung der Schnurlos-Technologien entgegen.

Kinder in Gefahr!

Zwar werden Kinder als das höchste Gut unserer Gesellschaft bezeichnet, doch auch auf dem Gebiet der Funkanwendungen wird aus wirtschaftlichen Gründen auf ihre Gesundheit keine Rücksicht genommen.
Hier finden Sie mehr zum Thema „Kinder und Funk“

Elektrosensibilität

So wie radioaktive Strahlung ist auch die Hochfrequenzstrahlung, wie sie von den vielen Funkanwendungen ausgeht, mit den menschlichen Sinnen normalerweise nicht zu erfassen. Es gibt aber immer mehr Menschen, die ihre Auswirkungen spüren und über Beschwerden klagen.

Endlich wächst die Erkenntnis, dass diese Probleme nichts mit Einbildung zu tun haben.

In den Jahren 2009 und 2010 proklamierten Gouverneure der US-Bundesstaaten Florida, Connecticut und Colorado den Monat Mai zum Monat der Elektrosensitivität, um darauf aufmerksam zu machen, dass Menschen weltweit unter dem Elektrosmog leiden.

Dem schlossen sich auch Bürgermeister einiger kanadischer Städte an.

In München ist inzwischen ein Verein entstanden, der sich speziell mit diesen Problemen beschäftigt und versucht zu helfen:

 Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e. V., München

Hier finden Sie mehr zum Thema Elektrosensibilität

Auch Tiere leiden

Menschen wird häufig vorgeworfen, dass sie allein durch den Anblick einer Mobilfunkantenne krank werden. Dies ist ein Vorwurf, den man Tieren nicht machen kann.