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Ja zum Nationalpark Steigerwald

Mitteleuropa wäre von Natur aus Waldland, Buchenwald-Land. Von der einstigen Pracht alter, mächtiger Buchenwälder sind aber nur wenige Reste erhalten. Einer dieser Naturschätze liegt im Herzen Frankens, dem Steigerwald. Hier bietet sich die einmalige Chance, die letzten Bestände naturnaher Buchenmischwälder in Bayern als Nationalpark zu schützen. Dafür setzt sich der BUND Naturschutz ein.

Es gibt nur noch letzte Reste der für Bayern so typischen Rotbuchenwälder. Nur ein Nationalpark kann sie dauerhaft schützen. Damit auch unsere Kinder und Enkel noch ein Stück wilder Natur erleben können (Foto: Thomas Stephan).

Uralte Baumriesen, seltene Tiere, gefährdete Pflanzen, abgestorbene Stämme voller Leben: Sie sind der große Reichtum dieser Region. Der Steigerwald ist geradezu prädestiniert, als erster fränkischer Nationalpark ausgewiesen zu werden. Der BUND Naturschutz (BN) setzt sich für die Gründung des ersten fränkischen Nationalparks ein.

Die Laubwälder des nördlichen Steigerwalds sind auf über 11.000 Hektar überwiegend in einem ökologisch hochwertigen Zustand. Dies bestätigt ein Gutachten des Bundesamtes für Naturschutz. Außerdem sind die Wälder ausschließlich im Staatsbesitz und weitgehend unzerschnitten – beste Voraussetzungen für einen Nationalpark. Mit dem Titel Nationalpark wäre sogar die Anerkennung als Weltnaturerbe möglich.

Der BN unterstützt die Initiativen aus der Region und wirbt durch sachliche Informationen für einen Nationalpark Steigerwald. Dieser Nationalpark wäre eine großartige Chance für den Naturschutz in Deutschland und ein wichtiges Signal Bayerns zur Umsetzung der nationalen und internationalen Vorgaben im Sinne der Nationalen Biodiversitätsstrategie.


Bayern trägt weltweite Verantwortung für die Rotbuchenwälder

Rotbuchenwälder gibt es nur in Europa. Ursprünglich waren drei Viertel der Landesfläche mit Buchenwald bedeckt, heute sind es nur noch 4,3 Prozent. Unsere einheimischen Buchenwälder zählen inzwischen zu den weltweit am stärksten bedrohten Waldökosystemen überhaupt. In Deutschland befinden sich 25 Prozent der weltweiten Buchenwaldfläche. Daher hat das Flächenland Bayern eine weltweite Verantwortung, dieses Ökosystem zu erhalten.

Vom ursprünglichen Anteil der Buchen in unseren Wäldern (großes Waldquadrat) ist heute kaum mehr etwas übrig.

Nur noch sieben Prozent der Waldfläche in Bayern bestehen aus der ökologisch wichtigen Baumart Buche (mittleres Quadrat).

Die aktuelle Fläche alter Buchen mit einem Alter von über 140 Jahren umfasst lediglich noch 0,9 Prozent des gesamten Waldes (kleines Waldquadrat).

In Deutschland haben wir zwar keinen Urwald mehr, aber seit Jahrzehnten nicht mehr bewirtschaftete Naturwaldreservate. Einige davon liegen im Steigerwald. Deswegen eignet sich der Steigerwald besonders gut, um hier in einem Nationalpark die "Wildnis von morgen" entstehen zu lassen. 

Stärker bedroht als der tropische Regenwald
Von der ursprünglichen Fläche unserer heimischen Rotbuchenwälder ist prozentual weniger übrig geblieben als vom tropischen Regenwald.

Nur mit einem Nationalpark ließen sich die unersetzlichen Wälder des Steigerwalds dauerhaft schützen. Ein Nationalpark wäre deshalb von größter Bedeutung dafür, dass Bayern seiner weltweiten Verantwortung für den Erhalt der Rotbuchenwälder nachkommen kann. Zudem fördert ein Nationalpark den Tourismus und gibt wirtschaftliche Impulse für die Region.

Artenvielfalt schützen

In alten Buchenwäldern leben die Tiere und Pflanzen, die unser Land schon zu Urzeiten bevölkerten. Im Steigerwald finden diese Ur-Bayern bis heute einen Lebensraum, vor allem dort, wo sich der Wald auf kleiner Fläche bereits natürlich entwickeln darf:

  • Die Wildkatze ist eines unserer seltensten Säugetiere.
  • Der Halsbandschnäpper steht in der Roten Liste der Vögel ganz oben.
  • Allein im Naturwaldreservat "Waldhaus" wurden auf nur 10 Hektar 1.300 Arten gefunden.

Außerdem beherbergen die alten Buchenwälder viele Pflanzenarten, deren medizinische Wirksamkeit noch nicht annähernd erforscht ist. So werden z.B. die Stachelbartpilze, die nur in uralten, meist unbewirtschafteten Wäldern vorkommen, gegen Krebserkrankungen eingesetzt. Ihre Ausrottung wäre für die menschliche Gesundheit eine Katastrophe.

Voraussetzung für UNESCO-Weltnaturerbe schaffen

Durch eine Studie wurde die hohe ökologische Wertigkeit des Steigerwalds belegt. Somit hätte der Steigerwald sehr gute Chancen, ins UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen zu werden und damit auf einer Ebene zu stehen mit dem Great Barriere-Riff in Australien, dem Nationalpark Serengeti in Tansania oder dem Nationalpark Yellowstone in den USA. Damit der Steigerwald aber überhaupt Weltnaturerbe werden kann, muss er zuerst mit einer hohen Schutzkategorie wie "Nationalpark" ausgestattet werden.

Tourismus fördern

Nationalparke locken mit ihrer wilden Natur und ihren Einrichtungen Gäste aus Nah und Fern. Untersuchungen der Uni Würzburg belegen, dass Nationalparke deutliche wirtschaftliche Impulse für die Regionen geben.

In den Nationalpark Bayerischer Wald bringen 760.000 Besucher jährlich 27 Millionen Euro, noch einmal mehr als doppelt so viel, wie der Staat investiert. Umgerechnet finanzieren die Touristen dort fast 1.000 Arbeitsplätze.

Die Region Steigerwald könnte besonders von seiner Nähe zu den Weltkulturerbe- Städten Würzburg und Bamberg profitieren. Ein Nationalpark ist eine Investition in die Zukunft: In Zeiten steigender Spritpreise und Klimawandel sind Fernreisen "out", angesagt ist stattdessen Urlaub in der näheren Umgebung. Als Nationalpark kann sich der Steigerwald als besonders attraktive bayerische Urlaubsregion einen Namen machen.

Wirtschaftliche Impulse geben

Ein Nationalpark schafft Arbeitsplätze im Tourismus und vielen weiteren Branchen. Ob Hotels, Ferienwohnungen, Gaststätten, Brauereien  oder Handwerker, viele ganz verschiedene Berufsgruppen profitieren vom zunehmenden Tourismus. Erfahrungen aus anderen deutschen und europäischen Nationalparken bestätigen den Nationalpark als "Jobmotor", vor allem für strukturschwache Regionen.

Außerdem zieht ein Nationalpark viele Fördermittel in die Region: Fördermittel aus EU-Strukturfonds und EU-Förderprogramme, aus Bundesprogrammen (Bundesprogramm "Naturschutzprojekte von gesamtstaatlicher Bedeutung") und aus Landesmitteln. Von den Fördermitteln profitieren auch die Infrastruktureinrichtungen in der Region (z.B. für Informationshäuser, Ausbau der Wander-, Rad-, Reit-, Kutschenwege, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.


Naturschutzkrimi im Hohen Buchenen Wald

Kartierungsprojekt im Steigerwald: Zwei BN-Aktive vermessen einen dicken, alten Baum im Waldgebiet "Hoher Buchener Wald"
Mit seinem Kartierungsprojekt bewies der BUND Naturschutz, dass es im "Hohen Buchenen Wald" alte bis sehr alte Wälder mit Tausenden dicker, alter Bäume gibt (Foto: Georg Sperber).

Im Kerngebiet der Fläche, die der BUND Naturschutz als künftigen Nationalpark vorschlägt, liegt der „Hohe Buchene Wald“. Allein in diesem Gebiet gibt es über 7.600 dicke, alte Bäume – eine Seltenheit in den heutigen Wäldern Bayerns. Das hat der BUND Naturschutz zusammen mit dem WWF in einem dreijährigen Kartierungsprojekt zwischen 2014 und 2017 herausgefunden. In den untersuchten Waldbereichen sind im Durchschnitt etwa zehn, in einigen Bereichen bis 45 Starkbäume pro Hektar zu finden – deutlich mehr als in vielen anderen Staatswäldern. 

Das unterstreicht die bayernweite Sonderstellung des Gebietes und dessen hervorragende Eignung als Kernzelle für einen Buchenwald-Nationalpark. Anlass für das Kartierungsprojekt war einer der größten Naturschutzskandale der letzten Jahre: Der Hohe Buchene Wald war als Nordbayerns größtes Waldschutzgebiet ausgewiesen. Im Jahr 2015 hob die Regierung den Status als „Geschützter Landschaftsbestandteil“ in einem skandalösen Vorgang einfach auf, um das Holz der Bäume dort nutzen zu können. Seither laufen mehrere Tausend dicker, alter Bäume Gefahr, für die Holznutzung gefällt zu werden.

Der BUND Naturschutz hatte gegen dieses Vorgehen geklagt und war damit bis vors Bundesverwaltungsgericht gegangen. Doch obwohl die Gerichte feststellten, dass die betroffenen Wälder schutzwürdig sind, kam das Bundesverwaltungsgericht zu dem Schluss, dass ein „Geschützter Landschaftsbestandteil“ nicht das richtige Instrument sei. Der BUND Naturschutz appelliert deshalb seitdem an die Bayerische Staatsregierung, die Bäume im Hohen Buchenen Wald wirksamen zu schützen. Seit Dezember 2018 werden in dem ehemaligen Schutzgebiet Bäume gefällt. Das zeigt, wie dringend nötig ein Schutzgebiet wäre.



Fragen und Antworten zum Nationalpark Steigerwald

Der Steigerwald ist doch bereits Naturpark – reicht das nicht?

Der Begriff "Naturpark" klingt zwar gut, bietet aber tatsächlich so gut wie keinen Schutz. Auch im Steigerwald wurden alte Buchen abgeholzt und vor ein paar Jahren sogar bis nach China verkauft. Nur wenn der Steigerwald Nationalpark wird, bleiben die großen alten Buchen für die Nachwelt erhalten. Auf der ganzen Welt schützt man besonders herausragende Naturlandschaften durch den Status eines Nationalparks.

Was unterscheidet einen Naturpark von einem Nationalpark?

KategorieSchutzstatusGröße
NationalparkHochCa. 10.000 - 50.000 Hektar
NaturschutzgebietHochCa. 50 - 150 Hektar
BiosphärenreservatMittelCa. 50.000 - 150.000 Hektar
NaturdenkmalMittelPunktuell, z.B. einzelner Baum
NaturparkNiedrigGrößer als 100.000 Hektar
Geschützter LandschaftsteilNiedrigPunktuell, z.B. einzelner Baum

Muss man im Nationalpark Eintritt bezahlen?

Nein, der Nationalpark ist kostenfrei zugänglich.

Gibt es im Nationalpark Öffnungszeiten wie in einem Museum?

Nein, der Nationalpark hat praktisch "rund um die Uhr" geöffnet. Man darf sich jederzeit im Nationalpark aufhalten.

Darf man in einem Nationalpark Pilze sammeln?

Ja! Im Nationalpark darf man für den Eigengebrauch Pilze sammeln.

Darf man in einem Nationalpark jagen?

Auch im Nationalpark werden die Bestände an Rehen und Wildschweinen reguliert, um junge Bäume vor Verbiss zu schützen und Schäden in angrenzenden Feldern einzuschränken. An der Bejagung können auch private Jäger verstärkt beteiligt werden.

Woher sollen die Bürger vor Ort ihr Brennholz bekommen?

Der Steigerwald besteht aus 51.200 ha Waldfläche, davon sollen nur 11.000 ha Nationalpark werden. Von den 11.000 ha werden zunächst nur 5000 ha aus der Holznutzung genommen, nach einer Übergangszeit von 30 Jahren werden es dann 7.500.

Wird sich der Borkenkäfer in einem Nationalpark Steigerwald ausbreiten?

Nein! In den Fichtenwäldern des Nationalparks Bayerischer Wald hat sich der Fichtenborkenkäfer als natürlicher Gegenspieler der Fichte ausgebreitet. Allerdings waren die empfindlichen Fichten bereits geschwächt durch Klimaerwärmung, Trockenheit und sauren Regen. Dadurch wurden sie sehr anfällig für den Fichtenborkenkäfer. Das Leitbild "Natur Natur sein lassen" wird zwar auch im Nationalpark Steigerwald gelten, trotzdem stellen Schädlinge aus zwei Gründen hier keine Gefahr dar: zum einen gibt es weltweit keinen einzigen Fall, bei dem Buchenwälder flächig von einem Borkenkäfer zum Absterben gebracht wurden. Zum anderen spielt die Fichte in den Staatswäldern des Steigerwalds eine völlig untergeordnete Rolle. Aktuell beträgt ihr Anteil etwa 5 Prozent und sie dürfte laut Auskunft des Forstbetriebes Ebrach in wenigen Jahren verschwunden sein – auch ohne Nationalpark.

Müssen Landwirte im Steigerwald mit höheren Auflagen rechnen?

Nein! Der diskutierte Nationalpark betrifft nur Waldflächen. Auf die Landwirtschaft kommen durch den Nationalpark kommen keine weiteren Einschränkungen zu.  Die an den Nationalpark angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Flächen stehen schon heute überwiegend als Schutzzone des Naturparks Steigerwald unter Landschaftsschutz und sind zudem als Flora-Fauna-Habitate und Vogelschutzgebiete nach EU-Recht geschützt. Zwei im Wald liegende größere Wiesentäler sind seit längerem als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Für alle anderen forstwirtschaftlich und landwirtschaftlich genutzten Flächen außerhalb des Nationalparks wird es deshalb keine weiteren Einschränkungen geben.

Wird es wegen des Nationalparks Enteignungen geben?

Nein! Das gesamte Gebiet des geforderten Nationalparks befindet sich in Besitz der Bayerischen Staatsforsten. Kein einziger privater Waldbesitzer wäre vom Nationalpark betroffen.

Ist es nicht unsere Aufgabe, den Wald zu pflegen statt ihn verwildern zu lassen?

Ja und nein. Die Steigerwäldler bewirtschaften und pflegen ihren Wald vorbildlich. Das ist in einem Wirtschaftswald auch sehr wichtig. Momentan gibt es in ganz Deutschland aber nur ca. 0,5 Prozent Waldfläche, die verwildern "darf". Hier greift man mit Absicht nicht in den Lauf der Natur ein: umgestürzte Bäume bleiben liegen, Bäume altern, bis sie in einem ganz langsamen Prozess absterben und damit Lebensraum bieten für seltene Tiere und Pflanzen. Vom ganzen Steigerwald sollen sich nur ca. 20 Prozent Waldfläche im Nationalpark – ausschließlich Staatswälder – natürlich entwickeln dürfen. Damit könnten wir für unsere Kinder den Urwald von morgen schaffen. Der Rest des Steigerwalds und damit alle privaten und gemeindlichen Wälder bleiben Wirtschaftswald und werden wie gewohnt gepflegt und aufgeräumt.

Warum gibt es Auseinandersetzungen um den Nationalpark Steigerwald?

Schon der weltberühmte Tierfilmer Bernhard Grzimek befürchtete, dass es leichter sei, in Afrika einen Nationalpark zu verwirklichen als im reichen Deutschland. Und er sollte recht behalten: Grzimek engagierte sich bei der Realisierung des ersten deutschen Nationalparks: Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde 1969 gegründet und stieß bei seiner Erweiterung 1997 auf heftigen Widerstand, weil abgestorbene Fichten in den Hochlagen bei den Einwohnern Ängste um den Fortbestand des Waldes hervorriefen. Inzwischen ist für alle deutlich erkennbar, dass sich der Wald von selbst erneuert.

Auch im Steigerwald haben sich Gegner formiert, die massiv gegen die Befürworter des Nationalparks vorgehen. Dabei nehmen die Befürworter die Sorgen und Befürchtungen der Bevölkerung sehr ernst. Es ist ganz normal, dass ein großes Projekt wie ein Nationalpark Bedenken bei den betroffenen Menschen hervorruft. Deshalb sind umfassende Aufklärung und Gespräche vor Ort ein unerlässlicher Schritt auf dem Weg zum Nationalpark.

Oft sind die Diskussionen vor Ort aber geprägt von zahlreichen Falschaussagen über den Nationalpark: Die Gegner behaupten, es komme zu Enteignung, Betretungsverbot oder flächiges Absterben der Wälder. Damit schüren die Gegner bei der Bevölkerung vor Ort massive Ängste. Darüber hinaus wird großer Druck auf die Nationalparkbefürworter ausgeübt. Dies führt dazu, dass sich in vielen Orten kaum jemand traut, sich offen für den Nationalpark einzusetzen oder eine sachliche Diskussion darüber zu fordern.

Ist es nicht viel wichtiger, dass in Brasilien die Regenwälder gerettet werden?

Es ist für die ganze Menschheit von überlebenswichtiger Bedeutung, die Regenwälder zu erhalten. Wir schaden uns nur selbst, wenn wir die Abholzung der grünen Lunge der Erde nicht stoppen. Genauso wichtig wie die Regenwälder ist aber unsere grüne Lunge hier in Bayern.

Die alten Buchenwälder des Steigerwaldes speichern weit mehr Co²  als junge Wirtschaftswälder. Gerade in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland müssen wir eine grüne Oase wie den Steigerwald für die Nachwelt erhalten. Wenn die 400 Jahre alten Buchen erst einmal abgeholzt sind, können sie für uns kein Co² mehr binden.

Wir müssen uns also folgende Fragen stellen:

  • Können wir es uns im reichen Deutschland wirklich nicht leisten, unsere alten Bäume stehen zu lassen?
  • Mit welcher moralischen Glaubwürdigkeit können wir von armen Ländern wie Brasilien verlangen, Urwaldriesen nicht zu fällen, wenn wir hier im reichen Deutschland nicht einmal in der Lage sind, unsere alten Buchen zu retten?