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Ackerwildkräuter

Heute gilt mehr als ein Drittel der Ackerwildkraut-Arten als gefährdet, einige sind sogar schon ausgestorben. Mit dem Projekt Ackerwildkrautwettbewerb, das vom BUND Naturschutz, der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, dem Deutschen Verband für Landschaftspflege und den Bio-Anbauverbänden gemeinsam vorangetrieben wird, wollen wir das Interesse wecken sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Gewöhnlicher Frauenspiegel
Foto: Franziska Mayer, LfL

Ackerwildkraut-Wettbewerb 2018 für landwirtschaftliche Betriebe in Niederbayern

Vielfalt erhalten- unter diesem Motto stand der Wettbewerb 2018

24 Landwirte hatten sich am Ackerwildkrautwettbewerb in Niederbayern beteiligt, den der Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL), die Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), der Biolandverband und der BUND Naturschutz gemeinsam ausgeschrieben hatten. Sie wurden jetzt bei der Preisverleihung für den Wildkrautschutz geehrt

Mehr zum Wettbewerb und zur Preisverleihung am 26. September in Mamming lesen Sie hier

Das Projekt ist gefördert vom Bayerischen Naturschutzfonds aus Mitteln der GlücksSpirale

Broschüre zum Projekt

Es ist spannend zu sehen, was spontan wächst, wenn wenig Nährstoffe und keine Pestizide eingesetzt werden und viel Licht bis zum Boden kommt. Gerade die schwächeren Standorte in einem landwirtschaftlichen Betrieb und magere Feldränder eignen sich dafür.

Seltene Ackerwildkräuter sind Kostbarkeiten, die Nahrung für eine Vielzahl von Insekten bieten, von denen z.B. Rebhühner wieder profitieren. Sie tragen zur Bereicherung des Lebensraums Feldflur bei.
Und: sie brauchen aufgeschlossene Bäuerinnen und Bauern, die bereit sind, ihnen einen Lebensraum zu geben.

Das Projekt ist gefördert mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Hier finden Sie die Broschüre als download, eine gedruckte Version können Sie bei der BN-Service GmbH bestellen.

Ackerwildkraut-Wettbewerb  2016

Im Jahr 2016 fand in der Oberpfalzein Wettbewerb für Landwirtinnen und Landwirte statt, bei dem die artenreichsten Äcker prämiert wurden.
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Ackerbohnenbestand eines Bio-Landwirts im Nürnberger Land mit reichem Wildkrautbestand
Foto: Marion Ruppaner