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Tierhaltung

Schweinehaltung auf Stroh, Foto: Wolfgang Degelmann, BN

Die landwirtschaftliche Tierhaltung steht zunehmend in der öffentlichen Kritik.
Die seit Langem vom BUND Naturschutz erhobenen Forderungen zu einer artgerechten, am Tierwohlbefinden orientierten Haltung und Fütterung erhalten immer mehr gesellschaftlichen Rückenwind.

Die Hauptforderungen des BN:

  • Industrielle Tierhaltung abschaffen
  • Flächengebundene Tierhaltung
  • Tierschutz verbessern
  • Emissionen vermindern
  • Auflagen beim Anlagenbau verschärfen

Seminar: "Ringelschwanz, Freiluft, Stroh-Schwein - Wie geht das?"

Foto: Rainer Buck

Wege zu einer tiergerechten Haltung, fairen Erzeugerpreisen und regionaler Vermarktung

Tagesseminar am Mittwoch, den 15. November 2017 von 9.30 bis 17.00 Uhr, Bäckerwirt Dasing, 
Friedbergerstr. 10, 86453 Dasing

Die bäuerliche Tierhaltung, insbesondere die Schweinehaltung steht vor großen und teuren Veränderungen. Was wir täglich essen und wie es produziert wird, gerät bei immer mehr Verbraucher*innen ins Bewusstsein. Tierschutzaspekte, wie die Unversehrtheit und das Wohlergehen der Tiere und die Möglichkeit, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben, sind neben dem Umweltschutz zu bestimmenden Zielsetzungen geworden. Sie decken sich zwar mit bäuerlicher Wertehaltung und Verantwortlichkeit im Umgang mit dem Tier. Aber für die heute praktizierte Schweinehaltung bedeuten sie erhebliche und kostenträchtige Veränderungen. Diese können die Betriebe nicht alleine stemmen, sie sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und müssen den Betrieben wirtschaftliche Perspektiven bieten. 

Bei dem Seminar möchten wir die Wege in der Schweinehaltung aufzeigen, in die es gehen soll und was bereits an ganz konkreten Schritten erreicht werden konnte. Auch die Schwierigkeiten werden thematisiert, um damit auch einen politischen Änderungsprozess in Gang zu bringen.

Flyer zur Veranstaltung hier

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bitte bis spätestens 09. November2017 an das Landwirtschaftsreferat der BN-Landesfachgeschäftsstelle, Bauernfeindstr. 23, 90471 Nürnberg; Tel.: 0911/81 87 8-21, Fax: 0911/86 95 68 oder Email: landwirtschaft-wald@bund-naturschutz.de

 

Seminar "Zukunft für die bäuerliche Landwirtschaft"

Am 18. März 2017 veranstaltete der BN gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und dem Landesnetzwerk Bauernhöfe statt Agrarfabriken ein Seminar in München mit dem Untertitel: "Über den Ausstieg aus der Massentierhaltung, Wertschöpfung für die Bauern und eine Ernährungswende" bei dem verschiedene Aspekte der Tierhaltung beleuchtet wurden.
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Mehr Information finden Sie in folgenden Veröffentlichungen

Tierwohl - was sagen uns die Labels?

Was bedeutet welches Siegel an der Fleischtheke, welche Labels taugen zum Nachweis, dass es den Tieren im Stall wirklich besser geht und welche Forderungen erhebt der BUND Naturschutz?

Zu diesen Fragen hat die Agrarreferentin Marion Ruppaner eine Zusammenfassung erstellt. Lesen Sie hier das BN aktuell zum Thema

BUND Leitfaden gegen Massentierhaltung

Ein Ratgeber für BUND-Gruppen, Bürgerinitiativen und Betroffene:

Wenn in der Nachbarschaft eine Mastanlage für Nutztiere errichtet werden soll, ist die Betroffenheit oft groß. Massentierhaltung beeinträchtigt die Umwelt, die Tiere fristen ein erbärmliches Leben, Antibiotikagaben fördern die Bildung antibiotikaresistenter Keime.
Daher wollen Betroffene wissen, was gegen die Planung und Errichtung von neuen Massentierhaltungsanlagen oder gegen bestehende Anlagen unternommen werden kann.
Antworten auf diese Fragen liefert der Leitfaden.
Download hier

Forderungen zur Tierhaltung aus der BN-Landwirtschaftsposition

hier lesen Sie den Teil der BN-Position zur Tierhaltung

Fleischatlas

Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel

Die Fleischatlanten sind ein Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt- und Naturschutz und Le Monde diplomatique.
Inzwischen sind erschienen: (zum download bitte anklicken)
Fleischatlas 2013
Fleischatlas 2014
Fleischatlas extra Verschwendung
Fleischatlas 2016 Deutschland regional

Link zur Seite der Heinrich-Böll-Stiftung