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Dritter Platz Wiesenmeisterschaft 2012: Manfred Haas, Grafengehaig, Landkreis Kulmbach

Es ist ein typisches Frankenwald-Engtal am Oberlauf der Steinach, in dem die Wiese von Manfred Haas liegt. Je nach Wetter kann ein- bis höchstens zweimal gemäht werden, der erste Schnitt darf jedoch nicht vor dem 1. Juli erfolgen. Die weite Anfahrt verschlingt Zeit und verursacht Zusatzkosten. Wiesenschätze wie diese sind zwingend auf staatliche Förderung angewiesen.

Nur mit dem Vertragsnaturschutzprogramm im Rücken, das den Minderertrag auffängt, kann die Bewirtschaftung solcher Flächen aufrecht erhalten werden, bestätigen Manfred Haas und sein Vater Michael, der sich vor allem um das Milchvieh kümmert. Schwerpunkt des 125 ha großen Betriebes ist Marktfruchtbau; 25 ha Dauergrünland liefern Heu und Silage als Futtergrundlage für die 30 Kühe. Als zusätzliches Standbein führt Manfred Haas Mäharbeiten für Gemeinden im Frankenwald aus.

Die Kuckucks-Lichtnelken sind vom Wind ein wenig zerzaust. Im Gras ducken sich die kleinen schwefelgelben Blüten vom Brennenden Hahnenfuß, der gerne Gräben und Flutmulden besiedelt.

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