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Erstes Fest an der Donau nach Coronapause

Nach zweijähriger Unterbrechung fand am Himmelfahrtstag wieder das traditionelle Fest an der Donau statt. Begonnen als Widerstandsveranstaltung gegen einen geplanten Ausbau der Donau mit Staustufe und Kanal, ist das Treffen für Jung und Alt mittlerweile zu einem Freudenfest geworden, denn das letzte frei fließende Stück des Flusses in Niederbayern bleibt erhalten.

26.05.2022

Bei herrlichem Wetter konnten sich die Veranstalter über Scharen von gut gelaunten Gästen freuen. Gekommen waren auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Behörden. Die Festrede hielt in diesem Jahr Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber, der den Zuhörern versicherte, für Erneuerbare Energien und Klimaschutz einzustehen, denn: „Unser Lebensstandard geht auf Kosten zukünftiger Generationen.“ Er betonte, dass der Freistaat Bayern zum aktuell geplanten Hochwasserschutz an der Donau stehe und kritisierte Signale aus Berlin, diesen womöglich in Frage zu stellen.

Anlässlich des schrecklichen Krieges in der Ukraine sagte BN-Ehrenvorsitzender Hubert Weiger in seiner Ansprache, es brauche sowohl einen Friedensschluss zwischen den Menschen als auch zwischen Mensch und Natur. Die aktuelle Situation sei aber kein Anlass für einen Rollback: Weder längere Laufzeiten für Atomkraftwerke noch neue Wasserkraftwerke seien nötig. Stattdessen müssten die Bürger motiviert werden, wieder in Erneuerbare Energien zu investieren: „Bürgerenergie ist der Königsweg für Bayern.“ Gestärkte Regionen wären zudem krisenfester. Gerade in Niederbayern gehöre zu einer nachhaltigen Politik auch eine radikale Umkehr in der Verkehrspolitik und beim anhaltend sehr hohen Flächenverbrauch.

Der BUND Naturschutz und die Spielvereinigung Niederalteich richteten das Fest wieder gemeinsam aus. Die Spielvereinigung feierte bei dieser Gelegenheit ihr 75-jähriges Bestehen. Weil auch der BN-Ehrenvorsitzende Hubert Weiger kürzlich seinen 75. Geburtstag feiern konnte, gab es für ihn ein Fanpaket von SpVgg-Vorstandsmitglied Günther Schneider.