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Grünes Licht für Juraleitung schwächt dezentrale Energiewende

Der BUND Naturschutz hält den Beschluss der Bezirksregierungen von Mittelfranken, der Oberpfalz sowie von Ober- und Niederbayern für falsch, die Planung des Unternehmens TenneT für die Verstärkung und Neutrassierung der Hochspannungsleitung von Raitersaich (Landkreis Fürth) bis Altheim (Landkreis Landshut) auf rund 160 km Länge vom Grundsatz her durchzuwinken. Denn der übermäßige Ausbau solcher überregionaler Stromautobahnen schwächt die dezentrale Gewinnung erneuerbarer Energien und fördert dadurch Konzerninteressen auf Kosten von Natur und Landschaft sowie der Energieverbraucher*innen.

04.07.2022

„Neben den enormen vorgesehenen Eingriffen in Waldbestände und in den durchschnittenen Landschaften durch die Juraleitung sehen wir weder den Bedarf der Leistungserhöhung noch ihre wirtschaftliche Begründung nachgewiesen“, so Richard Mergner, Vorsitzender des BUND Naturschutz. „Da dafür keine ausreichende Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt wurde, drohen massive Kosten in Milliardenhöhe, die vor allem die kleinen Verbraucher*innen über die Netzgebühren zu tragen hätten. Gleichzeitig fehlen aber ausreichende Kapazitäten in den örtlichen Verteilnetzen, so dass jetzt Solaranlagen oftmals heruntergeregelt werden müssen, weil die Leitungen vor Ort überlastet sind. Der BUND Naturschutz wird sich daher auch künftig gegen solche überdimensionierten und nicht nachhaltigen Planungen engagieren.“