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Wir brauchen eine umfassende sozial-ökologische Wende jetzt

Infolge der Corona-Pandemie sind soziale und ökologische Veränderungen notwendiger denn je – darin sind sich der BUND Naturschutz (BN) Bayern und die SPD-Landtagsfraktion einig. Auf einem Arbeitstreffen in der BN-Geschäftsstelle in Nürnberg diskutierten sie über ihre aktuellen Konzepte. Diese weisen eine Vielzahl an Schnittmengen auf, an denen es gesamtgesellschaftlich weiterzuarbeiten gelte.

v.l.n.r.: Martin Geilhufe, Ronja Endres, Richard Mergner, Horst Arnold, Christine Margraf, Florian von Brunn, Foto: BN

04.08.2020

Die Corona-Krise habe soziale Verwundbarkeiten in der Gesellschaft deutlich gemacht, betont BN-Landesvorsitzender Richard Mergner. Zudem lege die Pandemie den Blick darauf frei, welche Probleme eine alles überwölbende Ökonomie mit sich bringe. Mergner begrüßt es daher, dass die BayernSPD-Landtagsfraktion die Notwendigkeit einer sozial-ökologischen Wende nicht nur teile, sondern hierzu auch eigene Vorschläge vorgelegt habe.

Horst Arnold, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, und Florian von Brunn, umweltpolitischer Sprecher, unterstreichen, es komme bei den anstehenden Transformationsprozessen entscheidend darauf an, niemanden abzuhängen. Bayern brauche daher nachhaltige und sozial ausgewogene Zukunftsinvestitionen, allen voran in den Bereichen Verkehr, Energie, Naturschutz, Landwirtschaft und Digitalisierung.

BN und SPD-Fraktion wollen deshalb gemeinsam an kurz-, mittel- und langfristigen Lösungsansätzen weiterarbeiten. Der BN hatte jüngst ein Diskussionspapier zur Covid-19-Pandemie und den Folgen für Natur- und Umweltschutz vorgelegt, sowie - zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt Bayern - ein Papier „Sozial-ökologische Wende – JETZT“. Die SPD-Landtagsfraktion entwickelte im Zuge der Corona-Krise unter anderem einen Vorschlag für ein Konjunkturprogramm sowie ein Konzept für eine „Soziale Krisenpolitik und ökologische Innovation“.