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Teichfrosch (Pelophylax esculentus): Steckbrief
Der Teichfrosch gehört wie der Kleine Wasserfrosch und der Seefrosch zu den Grünfröschen oder auch Wasserfröschen. Wie der Name schon verrät, haben Grünfrösche eine grünliche Grundfarbe und sind meist am Wasser zu finden.
- document.getElementById('c256594').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">1 Fakten zum Teichfrosch
- document.getElementById('c256595').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">2 Merkmale des Teichfroschs
- document.getElementById('c256598').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">3 Systematik
Fakten zum Teichfrosch
- komplizierte Kreuzung aus dem Kleinen Wasserfrosch und dem Seefrosch. Aus diesem Grund zeigt er Merkmale beider Arten, beziehungsweise eine Mischung aus ihnen. Die genannten Arten gehören zu den Grünfröschen, auch Wasserfrösche genannt, und sind “Echte Frösche” (Ranidae).
- hell- oder grasgrüne Oberseite, selten bläulich bis bräunlich mit kleinen schwarzen, rundlichen Flecken. Auf dem Rücken tragen die Tiere oft einen breiten hellgrünen Streifen.
- sitzt gerne am Ufer oder auf Wasserpflanzenteppichen und sonnt sich
- Männchen veranstalten während der Paarungszeit laute Froschkonzerte vom Ufer aus oder in Rufgemeinschaften mitten im Gewässer. Mit Hilfe ihrer zwei ausstülpbaren Schallblasen hinter den Mundwinkeln versuchen sie Weibchen durch lautes Quaken zu beeindrucken.
- verbringt als eine der wenigen Amphibienarten fast das ganze Jahr am Gewässer – ein Großteil überdauert sogar den Winter eingegraben im Gewässerboden.
- kann aber auch kilometerweit wandern, wenn ihnen das Gewässer nicht mehr gefällt oder wenn Jungfrösche neue Gewässer suchen.
- nutzt Stillgewässer verschiedener Größe zum Ablaichen, auch künstliche Gewässer wie Garten-, Schul- oder Stadtparkteiche. Selbst in Schwimmbassins, Betonbecken oder Brackwasser finden sich die Tiere gelegentlich ein.
- Weibchen setzen pro Saison bis zu 8000 Eier ab, die im Laufe des Spätfrühjahrs in kleinen Ballen mit wenigen hundert Eiern an Wasserpflanzen geheftet werden.
- lateinischer Name des Teichfroschs ("esculentus") besagt so viel wie “essbar” und deutet darauf hin, dass in früheren Jahrhunderten die Schenkel der Tiere eine beliebte Speise waren
- individuenreiche Teichfroschbestände gehen zurück, während sich der verwandte Seefrosch in Bayern ausbreitet. Ursache ist der Mangel an strukturreichen Teichen und eine nicht angepasste Fischwirtschaft.
Der Teichfrosch ist in Bayern nicht gefährdet (Rote Liste Bayern, Stand 2019).
Merkmale des Teichfroschs
- Größe: 9 bis 11 cm
- Grasgrün, manchmal auch bläulich oder bräunlich, mit scharf abgegrenzten Flecken
- Oft hellerer Aalstrich und dunkle Streifen auf den Hinterbeinen
- Gelb-orange Flecken an der Hinterseite der Schenkel
- Waagerechte Pupille
- Wissenschaftlicher Name: Pelophylax esculentus
Systematik
Klasse: Lurche (Amphibia)
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Überfamilie: Ranoidea
Familie: Echte Frösche (Ranidae)
Gattung: Echte Frösche (Pelophylax)
Art: Teichfrosch (Pelophylax esculentus)







