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Maria Eichstetter aus Margarethenthann bei Elsendorf im Landkreis Kelheim

Gut 3 Hektar groß ist die zweischürig genutzte Kohldistel-Feuchtwiese „Rehmoosgraben“, die nicht vor dem 1. Juli gemäht wird (Vertragsnaturschutzprogramm).

alle Fotos: Inge Steidl

Die Wiese

Das so gewonnene Heu dient als Winterfutter. Kennzeichnende Arten sind Wiesenknöterich, Wiesen-Flockenblume, Mädesüß, Bach-Nelkenwurz, Vergißmeinnicht, Großer Wiesenknopf, Kuckuckslichtnelke und Wiesenplatterbse. Bemerkenswert ist ein kleines, aber stabiles Vorkommen der im gesamten Hügelland selten gewordenen Trollblume. Zu den Gräben hin nehmen Schilf und Seggenbestände mehr Raum ein. Bei der Begehung war hier eine Rohrammer zu vernehmen.

Der Betrieb

Die Familie bewirtschaftet den Eichstetter Hof in Margarethenthann seit 1980. Acht Jahre später erfolgte der Einstieg in die Zucht von Hochlandrindern. Seit 2006 wird nach Naturland-Richtlinien gewirtschaftet. Die Tiere, bekannt für ihre Wetterfestigkeit, können das ganze Jahr über im Freien gehalten werden. Derzeit ernähren 60 Hektar Grünland ungefähr 90 bis 100 Rinder (Mutterkühe und Nachzucht). Neben der Abgabe einzelner Zuchttiere lebt der Betrieb hauptsächlich vom Verkauf der eigenen Fleischprodukte. Mit den Hochlandrindern ist der Hof in das regional bedeutsame Beweidungsprojekt „Forstmoos“ des Kelheimer Landschaftspflegeverbandes (VöF e.V.) eingebunden.

www.eichstetter-hochlandrinder.de

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