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Hans-Georg und Ruth Oswald aus Oberlauterbach bei Pfeffenhausen im Landkreis Landshut

Bei der 3,6 ha großen Mähweide und Streuobstwiese „Schlachtfeld“ steht der Futterertrag nicht im Vordergrund. Wichtiger ist die reichhaltige und permanente Tracht, also das gesamte Angebot an Nektar und Pollen, das die Honigbienen eintragen.

Bei Oberlauterbach
alle Fotos: Inge Steidl

Die Wiese

Zusätzlich zur Heumahd erfolgen 1-3 Weidegänge mit der kleinen Mutterschafherde. Ergebnis der mosaikartigen Nutzung ist ein arten- und blütenreicher Bestand mit vielen Kräutern(z.B. Wiesen-Glockenblume, Flockenblume, Margerite, Wiesen-Salbei, Wilde Möhre) und Leguminosen (z.B. Hornklee, Esparsette, verschiedene Kleearten, Vogelwicke). Auf der Fläche locker verteilt stehen rund 150 Obstbäume mit ca. 60 zum Teil alten Sorten, flankiert von naturnahen Hecken.

Kaum zu glauben, dass sich vor 16 Jahren hier noch eine eintönige Ackerflur erstreckte …

Margeriten
Wiesensalbei und Schafgarbe
Wiesensalbei auf der Streuobstwiese

Der Betrieb

Die Bio-Imkerei Oswald zählt zu den Pionieren der ökologischen Berufsimker. Nachdem der Betrieb 2003 an den jetzigen Standort Oberlauterbach aussiedelte, baute die Familie ein altes Bauernhaus wieder auf und ergänzte es mit weiteren Holzgebäuden, darunter ein historischer Bienenpavillion und der Schafstall in Holzblockbauweise für die Herde aus 7-8 Mutterschafen. Schwerpunkt sind jedoch die Honigprodukte der 40 bis 70 Bienenvölker, die im Direktversand vermarktet werden und Streuobst-Apfelsaft, der in ausgewählten Bio-Supermärkten erhältlich ist.

bio-honig.com

Wiesenglockenblumen
Die kleine Mutterschafherde
Haupterwerbsquelle: Die Bienen

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