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Ostern nachhaltig feiern

Die Feiertage werden immer mehr zu einem wahren Konsum-Fest für die Verbraucher. Doch warum konzentrieren wir uns nicht wieder einmal auf das Wesentliche und feiern Ostern ganz bewusst – mit natürlicher Deko, selbstgemachten Naschereien und fairen Schokohasen.

Osterdeko aus Naturmaterialien

Spätestens zum Osterfest zieht der Frühling auch zu Hause mit frischen Blumen und anderen Dekorationen ein. Für einen bunten Osterstrauß eignen sich am besten Seitentriebe von Laubbäumen oder auch frische neue Zweige von Forsythiensträuchern. Um keine Nistplätze von Vögeln zu gefährden, sollte man diese allerdings nicht aus dichten Hecken herausschneiden. Vorsicht ist auch bei den allzeit beliebten Weidekätzchen geboten. Die flauschigen Blüten dienen Bienen als erste und meist auch einzige Nahrungsquelle im zeitigen Frühjahr und stehen zudem unter Naturschutz. Das Abschneiden der Weideäste ist also sogar verboten.

Tolle Alternativen bietet die Natur auch für das Plastiknest mit künstlichem Ostergras. Mit wenigen kreativen Handgriffen lassen sich wiederverwendbare Holzkörbchen, alte Eierkartons oder Obstkisten zum Osternest umfunktionieren. Füllt man diese mit Heu aus dem Garten oder pflanzengefärbter Schafswolle aus dem Biomarkt, erhält man im Handumdrehen eine natürliche umweltfreundliche Deko für den Ostertisch. Auf keinen Fall sollte man Moose oder Wiesen- bzw. Rasenstücke für die Füllung verwenden, da diese vielen Kleinstlebewesen einen wichtigen Lebensraum bieten.


Was wäre Ostern ohne bunte Eier?

Oster-Eier natürlich färben

Schlemmen ohne schlechtes Gewissen

Ein Osterfest ohne Süßigkeiten ist für die meisten kaum vorstellbar. Doch in der Regel bleibt nach der Nascherei ein großer Berg an Verpackungsmüll zurück. Um diesen zu vermeiden, kann man süße Leckereien einfach selber herstellen. Das macht nicht nur mit Kindern Spaß, sondern man weiß auch gleich was alles drin ist. Achtet man beim Ostereinkauf zusätzlich auf die richtige Auswahl der Produkte, steht einer ökologisch-kulinarischen Osterschlemmerei nichts mehr im Wege.

Für leckere Osterplätzchen braucht es gar nicht viel. Für den Teig 250 g Dinkelmehl, 150 g Butter, 50 g Agavendicksaft und ein Bio-Ei zu einer Masse verkneten und diesen für eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 175°C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Im besten Fall wird der Teig nach dem Ausrollen in Form von Osterhasen und –eiern ausgestochen. Dann geht es für 10 bis 12 Minuten in den Ofen. Im Anschluss können die Plätzchen nach Belieben mit Schokoraspeln, klein gehackten Nüssen oder Kokosflocken verziert werden.

Wer auf den Schokohasen nicht verzichten will, sollte beim Kauf auf Bio-Fair-Trade-Produkte zurückgreifen. Diese enthalten keine genveränderten Zutaten, der Verpackungsmüll ist wesentlich geringer und man unterstützt gleichzeitig faire Arbeitsbedingungen für die Kakaobauern.

Ob mit Fisch, Fleisch oder vegetarisch, als Menü oder als Brunch – zu Ostern kommen die leckersten Köstlichkeiten auf den Tisch. Wer bei der Auswahl der Produkte auf saisonale Gegebenheiten und heimische Erzeugnisse achtet, kann umweltbewusst und ohne schlechtes Gewissen schlemmen.

In unserem Saisonkalender sehen Sie, was in unserer Erntesaison gerade wächst. Regionale Anbieter an Ihrem Wohnort finden Sie hier.