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Schwangerschaft ohne Schadstoffe
Schwangere sollten den Kontakt mit Schadstoffen möglichst vermeiden. Denn hormonell wirksame Chemikalien könnten die Entwicklung der ungeborenen Babys stören. Dieser Ratgeber bündelt praktische Empfehlungen für Kinderzimmer sowie Ernährung und Körperpflege während der Schwangerschaft.
- document.getElementById('c255995').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">1 Saubere Luft im Kinderzimmer
- document.getElementById('c255996').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">2 Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft
- document.getElementById('c255998').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">3 Sichere Körperpflege und Hygiene
Saubere Luft im Kinderzimmer

Frische Farben und neue Möbel dünsten oft Schadstoffe aus. Schaffen Sie rechtzeitig eine gesunde Umgebung:
- Renovierung delegieren: Renovierungsarbeiten sind meist mit Streichen, Kleben und Lackieren verbunden. Farben, Lacke, Kleber, Möbel und Baumaterialien enthalten aber oft Schadstoffe, denen sich eine Schwangere nicht aussetzen sollte. Die Renovierung des künftigen Kinderzimmers sollte sie daher anderen überlassen.
- Ökologische Materialien: Bevorzugen Sie nachwachsende und schadstoffarme Rohstoffe wie Massivholz und Naturfarben.
- Drei-Monate-Puffer: Schließen Sie alle Arbeiten idealerweise drei Monate vor der Geburt ab, damit Möbel und Wände vollständig auslüften können.
- Second-Hand-Vorteil: Gebrauchte Babykleidung, Kinderwagen und Möbel sind oft die bessere Wahl, da Schadstoffe meist schon ausgewaschen oder ausgegast sind.
- Richtig putzen: Verzichten Sie auf aggressive Reiniger, Desinfektionsmittel und Duftsprays. Ein milder Allzweckreiniger sowie Essig oder Zitronensäure genügen.
- Regelmäßig Staub wischen: Schadstoffe aus Möbeln oder Elektronik binden sich an Hausstaub. Durch Saugen und Wischen entfernen Sie diese Partikel aus Ihrer direkten Atemumgebung.
- Ausreichend lüften: Mehrmals täglich fünf Minuten stoßlüften und regelmäßig staubsaugen (idealerweise mit Pollenfilter).
- Qualität kaufen: Auch andere Produkte wie Kinderwagen, Autositz oder Spielzeuge können viele Schadstoffe enthalten. Achten Sie daher beim Kauf auf Qualität. Informationen zur Schadstoffbelastung finden Sie durch entsprechende Siegel - z.B. vom Verband der Naturtextilwirtschaft - sowie in unabhängigen Tests etwa der Stiftung Warentest oder Ökotest.
Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

Chemikalien gelangen auch über die Nahrung in den Körper.
- Vorsicht bei Konserven: Doseninnenbeschichtungen enthalten oft Bisphenol A (BPA). Kochen Sie lieber frisch mit Bio-Zutaten, um auch Pestizidbelastungen zu vermeiden.
- Fisch mit Bedacht wählen: Meiden Sie große Raubfische wie Thunfisch, Schwertfisch und Heilbutt. Sie sind möglicherweise mit Quecksilber belastet. Verzehren Sie fette Fische wie Lachs oder Aal nur in Maßen, da sich in der Fettschicht langlebige Schadstoffe anreichern können, die Sie dann ungewollt mit der Nahrung aufnehmen.
Sichere Körperpflege und Hygiene

Das Hormonsystem steuert die Organbildung – hormonelle Schadstoffe „funken“ hier dazwischen.
- Inhaltsstoffe prüfen: Nutzen Sie die ToxFox-App, um hormonelle Stoffe in Kosmetika sofort zu entlarven.
- Auf Siegel achten: Achten Sie auf zertifizierte Naturkosmetik und Umweltsiegel wie den Blauen Engel und die EU-Euroblume. Bio-Siegel bei Kosmetik sind verlässlich: Hier sind Substanzen wie Parabene, Silikone und synthetische Duftstoffe verboten; in konventionellen Produkten kommen sie hingegen häufig vor.
- Haarfärbe-Pause: Verzichten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit auf chemische Haarfärbemittel.
- Waschlappen statt Feuchttücher: Feuchttücher sind zwar praktisch, verursachen aber viel Abfall und enthalten oft unnötige Duftstoffe. Verwenden Sie Feuchttücher besser nur unterwegs und greifen Sie zu Hause auf herkömmliche Waschlappen und warmes Wasser zurück.



