MenuBUND Naturschutz in Bayern e. V.

BN-Landwirtschaftsposition

Eine Analyse der industriellen Landwirtschaft, Forderungen an und Handlungsmöglichkeiten der Gesellschaft und die Zielvorstellungen des BUND Naturschutz finden Sie in der BN-Landwirtschaftposition vom April 2016

Die Position zum download hier

Tierwohl - was sagen uns die Labels?

Was bedeutet welches Siegel an der Fleischtheke, welche Labels taugen zum Nachweis, dass es den Tieren im Stall wirklich besser geht und welche Forderungen erhebt der BUND Naturschutz?

Zu diesen Fragen hat die Agrarreferentin Marion Ruppaner eine Zusammenfassung erstellt. Lesen Sie hier das BN aktuell zum Thema

 

 

 

Aktion des Agrarbündnisses Bayern: Demonstration gegen TTIP, CETA und TISA in Nürnberg

Die Menge am Lorenzer Platz vor dem Heimatministerium
Foto: Toni Mader

Am 18. April demonstrierten anlässlich des globalen Aktionstages gegen Freihandel in Nürnberg weit über 2000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada.

Sehen Sie hier den Demo-Aufruf

Lesen Sie hier die Pressemitteilung zur Demo

Mehr Bilder finden Sie hier

BN Aktuell EU-Agrarreform 2015 - 2020

Mit den jetzt beschlossenen Gesetzen und Verordnungen zur Ausgestaltung der EU-Agrarreform ist kein großer Wurf gelungen. Die EU-Agrarpolitik und ihre Finanzierungsinstrumente sind weder wesentlich grüner noch gerechter geworden.

Weitere Informationen finden Sie im
BN AKTUELL: EU-Agrarreform 2015 - 2020

BN aktuell Stickstoffüberschüsse reduzieren

Nahezu 100 kg Stickstoffüberschuss pro Hektar werden deutschlandweit im Durchschnitt durch die Landwirtschaft verursacht. Eine Ursache liegt bei der Exportausrichtung der EU Agrarpolitik, die die Landwirte in die Intensivierungsfalle treibt und zu immer größeren Tierbeständen und Maximallerträgen führt. Doch die Intensivierung führt zu Belastungen der Umwelt.

Lesen Sie mehr im BN aktuell

Foto: Toni Mader

Demo "Wir haben  Agrarindustrie satt" am 18.01.2014 in Berlin
ein voller Erfolg!

Am 18. Januar 2014 fand in Berlin zum vierten Mal eine bundesweite Demonstration unter dem Motto "Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!" statt. Ein breites gesellschaftliches Bündnis hatte mit der Demonstration auf die weltweit dramatischen Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion und Agrogentechnik für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt hingewiesen. Auch die drohenden Gefahren des geplanten Freihandelsabkommens der EU mit den USA wurden thematisiert. Gefordert wurde von der neuen Bundesregierung zügiges Handeln für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik. Gut 30.000 Menschen sagen nein zu industrieller Landwirtschaft und zum Freihandelsabkommen für Konzerne

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Weitere Infos finden Sie auch unter: http://www.meine-landwirtschaft.de/

Demo  „Mir hams satt, Agrarindustrie und Flächenfraß stoppen“ am 13.07.2013 in München

„Mir hams satt!“ sagten 8000 Bürger am 13. Juli bei einer Großdemo in München zu industrieller Agrarwirtschaft, Massentierhaltung, Gentechnik, Lebensmittelskandalen und dem Flächenfraß durch immer neue Gewerbegebiete und unnötige Verkehrsprojekte wie die dritte Startbahn.

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BUND-Agrarbroschüre

Agrarsubventionen umverteilen - Vielfalt fördern

4. überarbeitet Auflage im April 2013
Download (pdf)
kostenlos zu bestellen beim BUND-Laden
Tel. 030/27 586-317, E-Mail>
BUND-Laden>

Bayerns Natur von Agrargiften bedroht

Landwirtschaft nicht so umweltfreundlich, wie behauptet

Die konventionelle landwirtschaftliche Produktion belastet Bayerns Natur zunehmend mit Agrargiften kritisiert der BUND Naturschutz. „Nur eine bessere Agrarförderpolitik, ein dauerhaftes Verbot von Agrargiften, die Mensch und Umwelt gefährden, und der Ausbau des ökologischen Landbaus kann den gefährlichen Trend umkehren“, so BN-Landesbeauftragter Richard Mergner. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und die Spitzen des deutschen und bayerischen Bauernverbandes dürften den Gifteinsatz nicht weiter als „ordnungsgemäße Landwirtschaft“ verharmlosen.

Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung

Agrarbündnis Bayern

TTIP-Demo in Nürnberg veranstaltet vom Agrarbündnis Bayern

Näheres dazu finden Sie hier

 

Die Debatte um die EU-Agrarpolitik geht in die nächste Runde.

Das Agrarbündnis Bayern, in dem inzwischen 19 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Imkerei und Entwicklungszusammenarbeit zusammenarbeiten, mischt sich aktiv in die agrarpolitische Diskussion ein.

Das Agrarbündnis bezieht im internationalen Jahr der Familienlandwirtschaft Position, was bäuerliche Landwirtschaft voranbringt.

Hierzu wurde ein neuer Flyer gestaltet. Sie können ihn hier herunterladen.

Mehr vom Agrarbündnis Bayern:

Agrarbündnisse in den Landkreisen

Landkreisbündnisse

Fleischatlas

Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel

Der FLEISCHATLAS ist ein Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung,
Bund für Umwelt- und Naturschutz und Le Monde diplomatique.
5., aktualisierte Auflage, Juli 2013

Mitmachen beim bundesweiten Aktionstag
Tag der Regionen  am 5. Okt. 2014

Der bundesweite Aktionstag macht Werbung für die Stärken der Regionen - für regionale Produkte, Handwerk und Dienstleistungen sowie regionales Engagement. Aktionen dazu  finden vom 26. Sept. bis 12. Okt. 2014 statt, Kerntag ist der 5. Okt. 2014.

Auch der BUND ist im bundesweiten Aktionsbündnis engagiert.

Informieren Sie sich über die vielfältigen Aktionen in Bayern unter:
www.tag-der-regionen.de/bayern

Grünlandgipfel des BN - Handeln für blühende Wiesen und Qualitätsmilcherzeugung

Artenreiche Wiesen und Weiden sind durch intensive Nutzung und Umbruch heute stark bedroht und immer seltener zu finden. Kühe stehen immer öfter im Stall, statt auf der Weide. Milchbauern geben Ihre Haltung auf, die Milch wird nicht mehr mit Gras und Klee erzeugt, sondern mit Mais und gentechnisch verändertem Soja.

Um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken, veranstaltete der BN in den Jahren 2009 in Kempten und 2010 in Traunstein zwei Grünlandgipfel. Mit Fachleuten und mit Politikern der Landtagsfraktion wurde dabei erörtert und diskutiert, welche politischen Maßnahmen, Strategien und Programme benötigt werden, um den Landwirten eine umweltgerechte Wiesenbewirtschaftung zu ermöglichen

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Weltagrarbericht

Auf der Erde hungern über eine Milliarde Menschen. Gleichzeitig leiden ebenso viele Menschen auf der Welt an krank machender Fettleibigkeit.
2,3 Milliarden Tonnen Getreide wurden 2008 weltweit geerntet, das ist mehr als je zuvor - auch pro Kopf  der Weltbevölkerung gerechnet. Doch nur 47 % dieser Ernte dienten der menschlichen Ernährung. Der Rest war Tierfutter, Sprit, industrieller Rohstoff, Abfall.

Unser globales Ernährungs-System ist eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel,  für das Artensterben, für Umweltvergiftung, Wasserknappheit und für vermeidbare Krankheiten, Kinderarbeit, Armut und Ungerechtigkeit.

500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fassten im Auftrag der Vereinten Nationen und der Weltbank den Stand des globalen Wissens über die Landwirtschaft, ihre Geschichte und ihre Zukunft zusammen. Die Ergebnisse sind unbequem und alarmierend, sie warnen vor Irrwegen und sie zeigen Lösungen auf.

weltagrarbericht.de präsentiert die wichtigsten Ergebnisse des Weltagrarberichtes. Hier finden Sie alle Original-Berichte, Hintergründe und Detailinformationen. Die Seite will zum Nachdenken und zur Diskussion anregen, vor allem aber zum Handeln.

Der Kritische Agrarbericht 2014:

im Januar 2014 ist der neue kritische Agrarbericht herausgekommen. Aktuelle Beiträge zu den Themen Agrarpoltik und soziale Lage, Welthandel und Ernährung, Ökologischer Landbau, Produktion und Markt, Regionalentwicklung, Natur und Umwelt, Wald, Tierschutz und Tierhaltung, Gentechnik, Agrarkultur, Verbraucher und Ernährungskultur machen den Kritischen Agrarbericht nicht nur für Fachleute aus dem Agrar- und Waldbereich interessant.

Hier können Sie den Kritischen Agrarbericht direkt bestellen und sich informieren >

Die Agrarwende muss weitergehen!

BN fordert gentechnikfreien Anbau, mehr Tierschutz
und Umbau umwelt- und sozialunverträglicher Agrarsubventionen
 

Der Bund Naturschutz setzt sich für eine Agrarpolitik ein, die die Existenz möglichst vieler bäuerlicher Betriebe in Bayern sichert. Leitbild für die Landwirtschaft der Zukunft muss der ökologisch wirtschaftende bäuerliche Betrieb sein. "Die Sicherung des gentechnikfreien Anbaus, verbesserte Tierhaltungsbedingungen, Transparenz und verbesserte Qualität bei den Futtermitteln und die Umschichtung der Agrarsubventionen zu Gunsten bäuerlicher, umweltverträglich wirtschaftender Betriebe müssen auch gegen Widerstände aus dem Agrobusiness in der Politik umgesetzt werden", so Prof. Dr. Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN und Agrarsprecher des BUND. "Nur wenn der Konflikt mit den Profiteuren des bisherigen Systems nicht gescheut wird, können wir wirklich von einer ehrlichen Agrarwende sprechen", so Weiger weiter.

Der BN ist Mitglied in einem bundesweiten Netzwerk von Verbänden aus Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik, Verbraucherschutz und Tierschutz. Gemeinsam wurden bereits mehrere Stellungnahmen zur Reform der EU-Agrarpolitik herausgegeben:

  • August 2013: Eine andere Agrarpolitik ist möglich -
    Deutschland muss die großen Möglichkeiten der EU-Agrarreform nutzen für eine bäuerliche, umwelt- und tierschutzfördernde Landwirtschaft -
    Gemeinsame Forderungen zur Umsetzung der EU-Agrarreform.
  • August 2012: EU-Agrarpolitik muss gesellschaftsfähig werden -
    Stellungnahme und Vorschläge der Verbände-Plattform zu den Verordnungsentwürfen der EU-Kommission vom 12.10.2011 für eine Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union.
  • Juni 2011: EU-Agrarpolitik jetzt konsequent reformieren -
    Stellungnahme zur Mitteilung der EU-Kommission vom 18.11.2010 "Die GAP bis 2020: Nahrungsmittel, natürliche Ressourcen und ländliche Gebiete - die künftigen Herausforderungen" und Vorschläge für die für Oktober 2011 erwarteten Legislativvorschläge der EU-Kommission zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union.
  • April 2010: Für eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik -
    Die "Gemeinsame Agrrpolitik" muss zu einer am Gemeinwohl orientierten Politik werden. Gesellschaftliche Leistung muss sich lohnen. Damit Europas Agrarpolitik nicht länger auf unsere Kosten geht.
  • Januar 2005: Positionspapier "Die finanzielle Vorschau der EU 2007 - 2013"

Mit großer Sorge beobachten der BN und andere Umweltverbände und alternative Bauernverbände die Vorschläge der Bundesregierung zur Kürzung der Finanzmittel für Agrarumweltmaßnahmen (2. Säule) im Rahmen der Nettozahlerdebatte auf  EU-Ebene. Es droht die Gefahr massiver Kürzungen, u.a. beim bayerischen Kulturlandschaftsprogramm, aus dem z.B. die Umstellung auf ökologischen Landbau finanziert wird, bei der Ausgleichszulage, aber auch bei Vertragsnaturschutz und Landschaftspflege, Programmen die nach Ansicht des BN schon bisher zu gering ausgestattet sind. Auch die von der EU geforderten Mittel für die Umsetzung von Natura 2000 wären gefährdet.
Von jedem Euro, der derzeit von Deutschland nach Brüssel überwiesen wird, kommen bei Säule 1 lediglich 55 Cent, bei Säule 2 dagegen 73 Cent an Deutschland zurück. Wenn bei Säule 1 gespart wird statt bei Säule 2, profitiert folglich die Umwelt wie der Steuerzahler. Der BN fordert deshalb eine Kofinanzierung von Säule 1 durch die EU-Mitgliedstaaten in Höhe von 25 % sowie Auszahlungsobergrenzen. So würden die Mittel bei Säule 2 nicht gefährdet sondern könnten sogar noch aufgestockt werden. Hierzu mehr> (pdf)

Agro-Gentechnik

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Ökolandbau

Der BN fordert, dass 20 % der Betriebe und der Fläche mittels einer umfassenden Förderung und Imagekampagne möglichst bald erreicht werden.

Weitere Informationen: BN-Pressemitteilung 07-2013 vom 04.02.2013 "Landesprogramm ökologischer Landbau auf dem Prüfstand"

Tierschutz / Nutztierhaltung

  • Novelle des Baugesetzbuchs: Abschaffung des Privilegs für gewerblich betriebene Tierhaltungsanlagen beim Bauen im Außenbereich
  • Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Schweine-, Puten- und Mastgeflügelhaltung (Hähnchen/Enten) analog zur Hennenhaltungsverordnung
  • Verbot aller in der Tiermast zur Leistungsförderung eingesetzten Antibiotika ab 2003
  • Positivliste für Futtermittel und offene Futtermitteldeklaration
  • BUND-Leitfaden gegen Massentierhaltung, Juni 2014

Regionale Wirtschaftskreisläufe stärken

Der BN setzt sich für regionale Wirtschaftskreisläufe ein, damit Bayern zukunftsfähig wird. Nach Auffassung der Bundestagskommission "Schutz der Erdatmosphäre" werden bereits 95 % der Handelswaren rund um den Erdball transportiert, lediglich 5 % weisen eine regionale Herkunft auf. Diese Wirtschafts- und Lebensweise der Industriestaaten ist nicht zukunftsfähig. Denn der weltweite Billigtransport von Dienstleistungen und Kapital verursacht eine beispiellose Energie- und Ressourcenverschwendung.

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Forderung des BN zur Zukunft der Landwirtschaft in Bayern

Kurzfassung "Zukunft für Bayerns Landwirtschaft"

Unsere Landwirte brauchen eine sichere Perspektive für die Zukunft. Der Bund Naturschutz will, dass alle Bauernhöfe in Bayern erhalten bleiben können. Unser Ziel ist eine flächendeckende, nachhaltige Landnutzung. Das Leitbild ist der ökologisch wirtschaftende bäuerliche Betrieb.

Kurzfassung der BN-Position
BN informiert "Zukunft für Bayerns Landwirtschaft"
(pfd 170kB)