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Natürlicher Sonnenschutz – umweltfreundlich und hautschonend
Wie schützen Sie Ihre Haut wirksam vor der Sonne – und gleichzeitig die Umwelt? Hier erfahren Sie, welche Unterschiede es zwischen chemischen und mineralischen Sonnenschutzfiltern gibt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und wie Sie sich auch ohne Creme sinnvoll schützen können.
- document.getElementById('c259702').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">1 Warum der richtige Sonnenschutz wichtig ist
- document.getElementById('c259705').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">2 Verschiedene Arten von Sonnencremes
- document.getElementById('c259706').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">3 Natürlicher Sonnenschutz ohne Chemie
- document.getElementById('c259710').scrollIntoView({ behavior: 'smooth' }), 10);">4 Was tun bei Sonnenbrand?
Warum der richtige Sonnenschutz wichtig ist

Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung: Sonnenlicht und frische Luft sind gesund für Körper und Geist, doch übermäßige UV-Strahlung kann der Haut schaden. Sie lässt die Haut schneller altern und erhöht das Risiko für Hautkrebs. Daher ist ein geeigneter Sonnenschutz im Alltag und besonders im Sommer essenziell.
Umweltaspekt beachten: Viele konventionelle Sonnencremes enthalten Mikroplastik und chemische Filterstoffe, die nicht nur für die Haut bedenklich sein können, sondern auch in Gewässern verbleiben und dort Schäden bei Tieren und Pflanzen verursachen.
Verschiedene Arten von Sonnencremes

Grob lassen sich zwei verschiedene Arten von Sonnencremes unterscheiden: Die einen setzen zum Schutz der Haut auf einen chemischen, die anderen auf einen mineralischen Filter.
Chemische Sonnenschutzfilter
- Wie sie wirken: Chemische Filter nehmen UV-Strahlung auf und wandeln sie in Wärme um.
- Vorteil: Sie ziehen meist schnell ein.
- Nachteile: Einige Stoffe stehen im Verdacht, Allergien oder hormonelle Effekte auszulösen. Zu diesen zählen die Wirkstoffe Octocrylen und Ethylhexylmethoxycinnamat. Gelangen sie in unsere Gewässer, so belasten sie unsere Umwelt und können unter anderem zum Ausbleichen und Absterben von Korallenriffen führen.
Mineralische Sonnenschutzfilter (empfohlen)
- Wie sie wirken: Sonnencremes auf mineralischer Basis nutzen Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid. Diese Cremes bilden in der Regel eine weißliche Schicht auf unserer Haut, die das Sonnenlicht direkt reflektiert.
- Vorteile: Mineralische Sonnencremes sind besser verträglich für Haut und Umwelt. Daher sind sie eindeutig die bessere Wahl.
- Nachteile: Die weiße Schicht ist meist sichtbar, die Creme zieht langsamer ein.
Achtung: Nanopartikel und Mikroplastik
- Nanopartikel: Sowohl chemische als auch mineralische Sonnenschutzmittel enthalten oft mikroskopisch kleine Teilchen, sogenannte Nanopartikel. Deren Auswirkungen auf Mensch und Natur sind bisher wenig erforscht.
- Mikroplastik: In manchen Cremes befindet sich zudem Mikroplastik, das beim Baden in Flüssen oder Seen in unsere heimischen Gewässer gelangt. Dort reichert es sich an und wird nur schwer oder gar nicht abgebaut.
Tipp: Achte auf naturkosmetische Produkte mit mineralischen Filtern ohne Mikroplastik – sie sind der umweltverträglichere Kompromiss.
Natürlicher Sonnenschutz ohne Chemie

Wer auf der Suche nach einem gänzlich unbedenklichen Sonnenschutz ist, muss auf altbewährte Methoden zurückgreifen:
- Im Schatten aufhalten: Halten Sie sich immer nur kurz in der direkten Sonne auf.
- Mittags drinnen bleiben: Vermeiden Sie Mittagsstunden im Freien, suchen Sie gezielt Innenräume auf.
- Lange Kleidung tragen: Langärmlige Oberteile und Hosen sowie Hüte mit breiter Krempe wirken effektiv. Sie reduzieren auch das Hitzegefühl, denn dieses entsteht, wenn Sonne direkt auf nackte Haut trifft.
Diese Maßnahmen schonen nicht nur die Haut, sondern auch die Umwelt.
Was tun bei Sonnenbrand?

Wenn es trotz Schutz einmal zu einem Sonnenbrand kommt, versprechen After-Sun-Produkte schnelle Linderung. Doch viele dieser Produkte reizen die Haut sogar noch zusätzlich durch ihre Inhaltsstoffe, speziell Duft- oder Konservierungsmittel. Wir raten daher, auch hier statt chemischer Produkte lieber bewährte Hausmittel einzusetzen.
Essig
- Wirkung: Essig lindert den Schmerz und heilt auf natürliche, unbedenkliche Weise.
- Welcher Essig: Der Essig sollte bestenfalls aus ökologischer Produktion stammen. Achtung: Keine Essig-Essenz verwenden!
- Anwendung: Ein Tuch in Speiseessig tränken und auf die verbrannte Stelle legen. Wenn die Haut sehr empfindlich reagiert, kann man den Essig mit abgekochtem Wasser 1:1 verdünnen.
- Tipp: Prüfen Sie ggf. zunächst auf einem kleinen Hautbereich, ob der unverdünnte Essig zu hoch konzentriert ist.
Aloe Vera
- Wirkung: Aloe Vera kühlt und unterstützt die Haut auf natürliche Weise. Auch bei kleinen Verletzungen leistet die Pflanze gute Dienste.
- Anwendung: Schneiden Sie eines der dickfleischigen Blätter auf und drücken Sie den zähflüssigen Saft auf die betroffene Hautstelle. Achten Sie bei Schnitt- oder Schürfwunden darauf, dass sie nicht mehr bluten und die Wunde geschlossen ist.


