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Bürgerentscheid gegen geplantes Gewerbegebiet Weiden West IV im Staatswald gewonnen

In Weiden wurde entgegen der großen Mehrheit der Kommunalpolitik entschieden, dass der Walderhalt Vorrang haben soll vor einer Gewebegebietsausweisung. So konnten mehr als 65 Hektar Staatswald vor einer Rodung gerettet werden. „Wir freuen uns über dieses landesweit bedeutsame Bürgervotum für den Natur- und Waldschutz, das mit Hilfe äußerst engagierter Ehrenamtlicher und einem breiten Bündnis mit weiteren Organisationen erzielt wurde“, so BN-Vorsitzender Richard Mergner.

15.02.2021

„Dies ist ein deutlicher Warnschuss für die Staatsregierung und die klare Forderung, den Verkauf von Staatswald für Gewerbegebiete grundsätzlich einzustellen“, so Mergner.

Der BUND Naturschutz gratuliert den Vorständen und Aktiven der Kreisgruppe Neustadt a. d. Waldnaab-Weiden und der Ortsgruppe Weiden, aber auch allen anderen Engagierten vor Ort, die sich dafür in den letzten Wochen und Monaten unter erschwerten Bedingungen eingesetzt haben. Denn durch die Corona-Pandemie wurde es notwendig, viele Aktivitäten ins Internet zu verlegen und dabei oft völlig neue Wege zu begehen.

„Die Bürgerschaft hat sich nicht von den Versprechungen über Gewerbesteuereinnahmen blenden lassen, sondern mit deutlicher Mehrheit die politisch schon beschlossenen Pläne abgelehnt. Dies ist auch ein Signal an die bayerische Staatsregierung, den immer noch viel zu hohen Flächenverbrauch endlich wirksam zu begrenzen“, so BN Landesbeauftragter Martin Geilhufe.

„Die Ablehnung des Gewerbegebiets Weiden West IV zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht bereit sind, ihre Heimatnatur für überzogene Großprojekte zu opfern“, so BN-Vorsitzender Richard Mergner. Er fordert die Kommunalpolitiker in Weiden auf, nun andere Lösungen mit Flächenrecycling, flächensparendem Bauen und alternativen Standorten ins Auge zu fassen.