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Keine Bergwaldrodung am Grünten für Liftprojekt!

Mit dem geplanten Sommer- und Winterausbau am Grünten wäre ei-ne Rodung von über 3 Hektar Bergwald verbunden. Der Bergwald ist teilweise als Schutzwald ausgewiesen. Betroffene Anwohner, Grund-stücksbesitzer, Fachleute, Bürgerinitiative und der BUND Naturschutz haben jetzt eine Petition an den Bayerischen Landtag gestartet: Der Grundsatzbeschluss, keine Bergwaldrodung für neue touristische Pro-jekte mehr zuzulassen, muss auch am Grünten umgesetzt werden.

25.01.2022

Die gemeinsame Petition wurde am vergangenen Freitag im Bayerischen Landtag eingereicht, um die geplante Bergwaldrodung am Grünten zu stoppen. Für eine komplett neue Lifttrasse einer neuen 10er-Gondelbahn und neue Wirtschaftsstraßen zur Erschließung der Bergstation und anderer Einrichtungen sollen nach Angaben der Antragsteller ca. 3,3 Hektar Bergwald gerodet werden.

Der Bayerische Landtag hat in seinem wegweisenden Bergwaldbeschluss (siehe: https://www.stmelf.bayern.de/wald/forstpolitik/148423/index.php) von 1984 beschlossen, dass Rodungen für neue Freizeiteinrichtungen (z. B. Wintersport) oder Infrastrukturmaßnahmen grundsätzlich nicht mehr zuzulassen sind.

„Es kann nicht sein, dass in Zeiten der Klimakrise immer noch Rodungsgenehmigungen für neue Massentourismusprojekte ausgesprochen werden“, erläutert der Allgäuer BN-Regionalreferent Thomas Frey die Petition.

Der Bergwald ist teilweise als Schutzwald nach Bayerischem Waldgesetz und zu großen Anteilen als Bodenschutzwald nach Waldfunktionskartierung ausgewiesen. Er liegt teilweise in geologisch labilen Hangbereichen und ist teilweise als naturschutzfachlich hochwertig (Moorwald) einzustufen. Er erfüllt wichtige Schutzfunktionen in Zeiten des Klimawandels. Starkregenereignisse haben am Grünten in den vergangenen Jahren zu erheblichen Schäden geführt.

„Viele Anwohner sehen die geplante Bergwaldrodung und Flächenversiegelung mit großer Sorge“, erläutert Adrian Gioja von der Bürgerinitiative ‚Rettet den Grünten‘. „Haben die Starkregenereignisse in den vergangenen Jahren doch schon zu erheblichen Schäden rund um den Grünten geführt.“

Petent Wolfgang Tengel, Anwohner direkt unterhalb der neu geplanten Talstation mit Parkplätzen und Parkplatz, betont: „Wir hatten die letzten vier Jahre drei Hochwasser. Jetzt soll noch zusätzlich Fläche über uns versiegelt und Wald gerodet werden? Das kann nicht gut gehen."

Die Petenten bitten den bayerischen Landtag, sich im Sinne des Bergwaldbeschlusses gegen eine Bergwaldrodung im Zuge der geplanten „Grünten Bergwelt“ auszusprechen.
Das Petitionsrecht gibt jedem Bürger die Möglichkeit, sich mit seinen Anliegen direkt an den Bayerischen Landtag zu wenden. Der jeweils zuständige Ausschuss entscheidet dann über die Petition der Bürger.

Die gemeinsame Petition wurde am vergangenen Freitag im Bayerischen Landtag eingereicht, um die geplante Bergwaldrodung am Grünten zu stoppen. Für eine komplett neue Lifttrasse einer neuen 10er-Gondelbahn und neue Wirtschaftsstraßen zur Erschließung der Bergstation und anderer Einrichtungen sollen nach Angaben der Antragsteller ca. 3,3 Hektar Bergwald gerodet werden.

Der Bayerische Landtag hat in seinem wegweisenden Bergwaldbeschluss (siehe: https://www.stmelf.bayern.de/wald/forstpolitik/148423/index.php) von 1984 beschlossen, dass Rodungen für neue Freizeiteinrichtungen (z. B. Wintersport) oder Infrastrukturmaßnahmen grundsätzlich nicht mehr zuzulassen sind.

„Es kann nicht sein, dass in Zeiten der Klimakrise immer noch Rodungsgenehmigungen für neue Massentourismusprojekte ausgesprochen werden“, erläutert der Allgäuer BN-Regionalreferent Thomas Frey die Petition.

Der Bergwald ist teilweise als Schutzwald nach Bayerischem Waldgesetz und zu großen Anteilen als Bodenschutzwald nach Waldfunktionskartierung ausgewiesen. Er liegt teilweise in geologisch labilen Hangbereichen und ist teilweise als naturschutzfachlich hochwertig (Moorwald) einzustufen. Er erfüllt wichtige Schutzfunktionen in Zeiten des Klimawandels. Starkregenereignisse haben am Grünten in den vergangenen Jahren zu erheblichen Schäden geführt.

„Viele Anwohner sehen die geplante Bergwaldrodung und Flächenversiegelung mit großer Sorge“, erläutert Adrian Gioja von der Bürgerinitiative ‚Rettet den Grünten‘. „Haben die Starkregenereignisse in den vergangenen Jahren doch schon zu erheblichen Schäden rund um den Grünten geführt.“

Petent Wolfgang Tengel, Anwohner direkt unterhalb der neu geplanten Talstation mit Parkplätzen und Parkplatz, betont: „Wir hatten die letzten vier Jahre drei Hochwasser. Jetzt soll noch zusätzlich Fläche über uns versiegelt und Wald gerodet werden? Das kann nicht gut gehen."

Die Petenten bitten den bayerischen Landtag, sich im Sinne des Bergwaldbeschlusses gegen eine Bergwaldrodung im Zuge der geplanten „Grünten Bergwelt“ auszusprechen.
Das Petitionsrecht gibt jedem Bürger die Möglichkeit, sich mit seinen Anliegen direkt an den Bayerischen Landtag zu wenden. Der jeweils zuständige Ausschuss entscheidet dann über die Petition der Bürger.