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Hummel-Hotline 2022: Danke fürs Mitmachen!

Von 20. März bis 18. April 2022 haben wieder hunderte Naturbegeisterte unsere Hummel-Hotline genutzt und uns per Whatsapp tausende Fotos von Hummeln zum Bestimmen der Art geschickt. Damit haben die Teilnehmer auch einen wertvollen Beitrag zum Schutz der dicken Brummer geleistet. Vielen Dank fürs Mitmachen!

Rund 1.200 Teilnehmer haben über 3.200 Fotos von Hummeln eingesendet - ein tolles Ergebnis. Im Fühjahr 2023 sind wir wieder für Sie da mit der Hummel-Hotline 2023. Wir freuen uns darauf!

Hummeln erforschen und beschützen

"Da immer weniger Wildbienen in heimischen Gärten zu finden sind, möchten wir mit dieser Aktion auf das Insektensterben aufmerksam machen und die Menschen für die pelzigen Flieger begeistern", erklärt Dr. Klaus Mandery, Leiter des IFBI, Vorsitzender des BUND Naturschutz Haßberge und Bienenexperte.

In Deutschland stehen 54 Prozent aller Hummelarten auf der Roten Liste. Der Mensch gefährdet die Hummeln durch Gifteinsatz in der konventionellen Landwirtschaft, den Anbau von einheitlichen Pflanzen auf riesigen Flächen (Monokulturen) und die Vernichtung der Hummel-Lebensräume. 

Bei unserem Projekt tragen wir jeden Hummelfund in eine Karte ein. Im Jahr 2020 waren es rund 3.500 Funde, eingesendet von über 1.800 Teilnehmern. So kann man mehr über die Verbreitung der Hummelarten in Bayern lernen. Das ist enorm wichtig, um den Schutz der Wildbienen bestmöglich an deren Bedürfnisse anpassen zu können.

Mit Ihrer Hummel-Beobachtung helfen Sie also, mehr über die pelzigen Brummer zu erfahren und sie besser schützen zu können! 

Fragen und Antworten zur Hummel-Hotline

Die Hummelhotline ist ein Service des BUND Naturschutz und findet in Kooperation mit dem IfBI (Institut für Biodiversitätsinformationen) statt. Das Projekt soll die Artenkenntnis fördern und das Bewusstsein für unsere heimischen Hummelarten stärken.

Jeder kann mitmachen: Einfach mit dem Smartphone ein Bild der entdeckten Hummel aufnehmen und anschließend mitsamt Fundort und Datum per WhatsApp an die Nummer 0151 / 18 46 01 63 schicken. Unsere Hummelexperten antworten und sagen Ihnen, um welche Hummelart es sich handelt.

Datum und Standort sind wichtig, um Verbindungen zwischen Wetter, gesichteter Hummelart und geographischem Standort herzustellen. Die Daten werden in einer Karte eingetragen und nach Abschluss des Projektes auf unserer Webseite veröffentlicht.

Hummeln gehören zu den Wildbienen. Wie alle Bienen sind auch Hummeln behaart, allerdings tragen sie einen deutlich dichteren und längeren Pelz als ihre Verwandten. Der Pelz ist oft gut erkennbar schwarz, braun, gelb oder weiß gefärbt oder gestreift. Der Körper einer Hummel ist kräftig und rundlich oval. Im Flug sind Hummeln gut von anderen Insekten zu unterscheiden, denn ihr Flug wirkt oftmals etwas schwerfällig.

Die Hummel muss auf dem Bild klar erkennbar sein. Nur so können wir die Art sicher bestimmen. Idealerweise schicken Sie uns Bilder von der kompletten Hummel von oben und/oder der Seite. Gerade die Farbzeichnung hilft bei der Artbestimmung.

Bitte schicken Sie uns maximal drei gute Bilder derselben Hummel. Verschwommene Bilder oder solche, auf denen das Tier nur zum Teil sichtbar ist, sind leider nicht geeignet. Bitte auch Postleitzahl und Funddatum angeben - das sind für das Projekt wichtige Informationen.

Sie können während des Projektzeitraumes vom 20. März bis 18. April 2022 so oft mitmachen, wie Sie möchten. Wir freuen uns über jede gemeldete Hummel! Bitte schicken Sie uns jeweils maximal drei Bilder der Ihnen unbekannten Hummelart plus Postleitzahl und Funddatum. Vielen Dank!

Die Hummelhotline läuft dieses Jahr von 20. März bis 18. April 2022. Bitte schicken Sie nur Hummelbilder während des Projektzeitraumes. Später eingesendete Fotos können leider nicht mehr bearbeitet werden. Vielen Dank!

Ja, das geht auch. Allerdings können wir nur die Hummeln bestimmen, bei denen ausreichend Bestimmungsmerkmale zu erkennen sind.

Ja, Sie können uns auch gerne ein kurzes Video schicken. Dieses sollte maximal 20 Sekunden lang sein.

Bitte schicken Sie uns nur Bilder von Hummeln. Klar schmuggelt sich da auch mal ein Wollschweber oder eine Holzbiene rein - die sehen den Hummeln ja auch ähnlich. Das ist kein Problem! Wir erklären gerne den Unterschied. Fotos von anderen Insekten oder Säugetieren können wir im Rahmen dieses Projektes aber leider nicht bestimmen.

Ja! EInfach die Nummer der Hummel-Hotline in Ihren Kontakten abspeichern. So können Sie die Statusmeldungen der Hotline auf WhatsApp mit verfolgen.  Dort berichten wir über interessante und unterhaltsame Aspekte rund ums Thema Hummeln.

Wir versenden auch Nachrichten (Broadcats) mit Wissenswertem über die dicken Brummer und das Projekt. Wer das nicht möchte: Einfach eine Nachricht an die Nummer der Hotline 01 51 / 18 46 01 63 mit dem Text "Abmelden" schicken; wir löschen dann Ihre Telefonnummer aus der Kontaktliste der Hotline.

Wir bieten auch begleitende Veranstaltungen zum Hummelprojekt an. Darüber und andere interessante Aspekte rund ums Thema Hummeln informiert Sie unser Hummelexperten-Team und schickt Ihnen eine Nachricht per WhatsApp zu.

Wenn Sie keine weiteren Infos über das Projekt erhalten möchten, schicken Sie uns bitte per WhatsApp eine Nachricht mit dem Wort "Abmelden“ an 01 51 / 18 46 01 63. Wir löschen Ihre Telefonnummer dann aus unseren Kontakten.

Sie können in Ihrem Garten, auf Ihrer Terrasse oder Ihrem Balkon viel für Hummeln und Bienen tun! Hier finden Sie praktische Tipps rund um das Thema „Bienenschutz im Garten“, die dabei helfen, ein kleines Paradies für die fleißigen Pollensammlerinnen zu gestalten: Garten bienen- und hummelfreundlich gestalten

Außerdem haben wir für Sie Tipps für bienen- und hummelfreundliche Balkonpflanzen zusammengestellt. Damit können Sie Naturschutz auf engstem Raum betreiben! Mehr erfahren über Natur im Pflanzenkübel

Hummeln lieben blühende Streuobstwiesen. Diese von Menschenhand geschaffenen Paradiese gehören zu den artenreichsten Lebensräumen bei uns. Doch Streuobstwiesen sind stark gefährdet, seit Jahrzehnten schrumpfen sie dramatisch. Der Landesregierung haben wir Ende 2021 den Streuobstpakt abgerungen und damit die Trendwende geschafft: Eine Million Streuobstbäume wollen wir pflanzen. Erfahren Sie mehr und unterstützen Sie uns dabei mit einer Spende für das Hummelparadies Streuobstwiese

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an mitmachprojekte@bund-naturschutz.de