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Hummelhaus bauen

Sie wollen Hummeln eine Heimstatt in Ihrem Garten anbieten? Dann bauen sie den dicken Brummern ein Hummelhaus! Eine Anleitung für den Bau eines Hummelhauses finden Sie hier. Wichtig ist außerdem ein insektenfreundlich angelegter Garten mit vielen Blühpflanzen.

Ein Hummelhaus zu bauen, geht schnell und unkompliziert in wenigen Stunden und bereitet viel Freude. Für den Bau des Hummelhotels eignet sich unbehandeltes Lärchenholz am besten. Verschrauben Sie die einzelnen Bretter zu einem Würfel und sägen Sie ein Eingangsloch hinein. Kleiden Sie Ihr Hummelhaus mit Polsterwolle und Kleintiereinstreu aus. Mit einem Anflugbrettchen und einem vor Regen schützenden Deckel ist das Hummelhaus komplett.

Das braucht ein Hummelhaus:

  • Holzkasten als Hummelhaus
  • Deckkarton als Dach für das Hummelhaus
  • Eingangsloch
  • Notausgang
  • Flugloch mit Flugbrett
  • Kleintierstreu (Holzspäne)
  • Nestmaterial (weiche Naturfasern wie Flachs, Jute, Kapok oder Baumwolle - gerne in Bioqualität)

Der richtige Ort für den Hummelkasten

Stellen Sie den Hummelnistkasten vor Regen geschützt an einem schattigen Standort auf.

  • Bevorzugte Himmelsrichtung Süd oder Südost
  • Stellen Sie das Hummelhaus nicht in der prallen Sonne auf, sondern an einem geschützten, schattigen bis halbschattigen Standort.
  • Das Hummelhaus sollte fest angebracht sein, also nicht frei schwingen können.
  • Achten Sie darauf, dass das Hummelhotel keine Pflanzen überwuchern und die Eingänge versperren.
  • Hängen oder stellen Sie das Hummelhaus waagerecht auf.
  • Belassen Sie den Hummelnistkasten ganzjährig im Freien – auch im Winter!
  • Sie müssen das Hummelhaus nicht reinigen.

Hummelhotel nur in insektenfreundlichem Garten sinnvoll

Ein Hummelhaus allein lockt noch keine Hummeln an. Nur wo genug Blütenpflanzen wachsen, werden sich Hummeln auch tatsächlich ansiedeln. Leider finden Hummeln aber immer weniger geeignete Lebensräume und Nistplätze. Das liegt zum einen am Rückgang vieler Blühpflanzen in unserer immer intensiver genutzten Kulturlandschaft mit ihren Agrarsteppen, dem Gifteinsatz und dem Flächenfraß. Das daraus resultierende Bienensterben ist mittlerweile leider sprichwörtlich. Davon sind auch die Hummeln betroffen, denn sie zählen zu den Wildbienen.

Auch in manchen Gärten sieht es nicht besser aus: Wo früher bunte Wiesen wuchsen, finden sich heute oft Steinflächen oder wöchentlich gemähte Rasen und jedes „Unkraut“ wird sofort beseitigt – schlecht für die Hummeln.

Wer den Hummeln in seinem Garten helfen will, sollte deshalb vor allem ökologisch gärtnern, mit insektenfreundlichen Pflanzen in einer strukturreichen Gartenanlage.