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Fluss in Bedrängnis

Von seiner Quelle in den Vorarlberger Alpen bis zur Mündung in die Donau legt der Lech mehr als 250 Kilometer zurück. In Österreich windet sich der Alpenfluss frei durch ausgedehnte Schotterbänke, in Bayern hingegen bestimmen Stauseen das Bild. Als eines von wenigen ursprünglichen Biotopen blieb die Litzauer Lechschleife erhalten.

Foto: Leidorf

Mit 24 Kraftwerken ist der Lech der am dichtesten verbaute Fluss Bayerns, die ursprünglichen Flussauen mit ihrer typischen Flora und Fauna sind längst verschwunden. In den 50er-Jahren machten die Wasserbauingenieure selbst vor bestehenden Naturschutzgebieten wie der berühmten Illasschlucht bei Roßhaupten nicht halt: Sie liegt heute begraben unter den Fluten des Forggensees, der damals als größter Stausee Deutschlands entstand.

Einige Kleinode konnten sich allerdings der Zerstörungswut entziehen: Prof. Dr. Otto Kraus und viele Naturschützer sorgten mit ihrem Engagement dafür, dass die Litzauer Lechschleife bei Schongau gerettet wurde und nicht in einer Staustufe unterging. Reste der ursprünglichen Auenlandschaft findet man außerdem am Flusslauf zwischen Landsberg und Augsburg, besonders im Augsburger Stadtwald. Diese Schätze am Lauf eines malträtierten Flusses gilt es heute zu bewahren.

 

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