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Verkehrsministerkonferenz: Bayern bremst die Mobilitätswende

Vom 14. bis 15. Oktober findet die Konferenz der Verkehrsminister*innen statt. Die Minister*innen diskutieren unter anderem die Themen Mobilität und Klimaschutz, Bahn-, Rad- und Fußverkehr sowie Strategien für den ÖPNV. Der BUND Naturschutz fordert, dass auch Bayern endlich von der Bremse steigt und eine echte Mobilitätswende für Deutschland vorantreibt.

13.10.2020

„In Bayern werden noch immer die meisten Straßen neu gebaut, während andere Bundesländer Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen im Verkehrssektor formulieren. Im Gesetzesvorschlag zum bayerischen Klimaschutzgesetz spielt der Verkehr bisher keine Rolle und Ministerpräsident Söder fordert Kaufanreize für Autos mit Verbrennermotoren. Zeitgleich baut der aus Bayern stammende Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer neue Autobahnen durch gesunde Wälder.“, so Richard Mergner, Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern e.V.. „Der Verkehrssektor ist einer der größten Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen. Um die Klimakatastrophe zu verhindern, brauchen wir eine Mobilitätswende, weg vom Auto als Hauptverkehrsmittel, hin zu ökologischen Alternativen wie dem ÖPNV oder dem Rad- und Fußverkehr. Für das Verkehrsministertreffen fordern wir, dass Bayern bei der Mobilitätswende endlich von der Bremse steigt, sonst rasen wir sehenden Auges in eine Katastrophe“.

Für Rückfragen:
Martin Geilhufe
Landesbeauftragter des BUND Naturschutz
+49 172 7954607
martin.geilhufe@bund-naturschutz.de