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Ihre Spende gegen die Klimakrise

Frühjahrstrockenheit, sommerliche Hitzerekorde, Überschwemmungen, Arten- und Waldsterben - die Klimakrise ist längst bei uns angekommen. Um 4,8°C wärmer wird es in Bayern sein, wenn die heute Geborenen alt sind.* Gemeinsam können wir das verhindern. Unsere Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.

95 Prozent der 220.000 Hektar umfassenden Moorlandschaften Bayerns sind nicht mehr intakt: verantwortlich dafür ist exzessiver Torfabbau, planmäßige Entwässerung und intensive Landwirtschaft. Sie sind so zu einer der größten Quellen für Treibhausgas in Bayern geworden. Seit dem Jahr 2000 hat der BN 3,4 Millionen Euro in den Ankauf und die Renaturierung von Moorflächen investiert.* Weitgehend ehrenamtlich erhalten, renaturieren und pflegen unsere engagierten Kreisgruppen in 50 Projekten Bayerns letzte Moore, z.B. das Murnauer Moos bei Garmisch-Partenkirchen, das Mertinger Höll in Donau-Ries oder das Deininger Moos in den Landkreisen München und Bad Tölz/Wolfratshausen. > Hier finden Sie mehr über erfolgreichen Moorschutz in Bayern.

Gut erhaltene bzw. durch Wiedervernässung renaturierte Moore binden dauerhaft und in großen Mengen klimschädliches CO2. Moore machen nur 3 Prozent der globalen Landfläche aus, binden jedoch mehr Kohlenstoff als alle Wälder der Erde. Sie sind jedoch nicht nur wichtigste Kohlenstoffsenke. Wie Schwämme nehmen Sie große Wassermassen auf und wirken so als natürlicher Hochwasserschutz. Als sogenannte Kaltluftenstehungsgebiete kühlen sie Luftmassen und wirken so lokal effektiv der Klimaerwärmung entgegen. Gerade im Umfeld von Städten und Ballungsräumen eine immens wichtige Funktion. Wie genau Moore als Klimaschützer funktionieren, wird > Hier wird erklärt, wie genau intakte Moore uns beim Klimaschutz helfen.

*Neben zahlreichen Spenderinnen und Spendern entscheidend gefördert auch über den Bayrischen Naturschutzfonds, die Regierung von Schwaben und die Heinz Sielmann Stiftung

Im April 2021 erklärte das Bundesverfassungsgericht das Klimagesetz der Bundesregierung für verfassungswidrig. Maßgeblich und in jahrelanger Arbeit vorangetrieben wurde die erste erfolgreiche Umweltklage vor dem höchsten deutschen Gericht vom BUND. Einer der Kläger war BN-Geschäftsführer Peter Rottner. Die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens gilt damit als verfassungsrechtlich verbindlich. Damit wurde auch die Bayrische Staatsregierung gezwungen, ihr Klimaschutzgesetz zu überarbeiten.

Die Landwirtschaft in Bayern hat nicht nur mit veränderten Niederschlägen, Starkregen, Trockenheit und Hitze zu kämpfen. Sie ist in ihrer dominierenden Form denkbar schlecht daran angepasst. Darüber hinaus ist die Landwirtschaft auch ein wichtiger Treiber der Klimakrise. Hauptverantwortlich sind der Ausstoß von hochwirksamen Treibhausgasen wie Methan und Lachgas, der hohe Energieeinsatz, die Umwandlung von Wiesen und Weideland in Acker sowie die Entwässerung von Mooren. 

Der BN besitzt 300 Hektar landwirtschaftliche Fläche. Das Land wird meist als Weideland von beauftragten Bäuerinnen und Bauern klimaschonend bewirtschaftet. Sie können nicht nur regionale Bio-Produkte aus artgerechter Tierhaltung vermarkten. Die Tiere pflegen gleichzeitig wichtige Kohlenstoff- und Wasserspeicher wie Moore und Wiesen.
Der BN setzt sich darüber hinaus für eine bayernweit umweltgerechte Landwirtschaft ein. Sie ist in der Klimakrise robuster und anpassungsfähiger und verursacht deutlich weniger Treibhausgase. Durch den Aufbau von Humus im Boden hat sie darüber hinaus großes Potenzial Kohlenstoff im Boden zu binden. Damit einher geht eine bessere Wasserspeicherung - unverzichtbar angesichts längerer Trockenphasen und häufigeren Starkregens. Dafür braucht es Zwischen- und Untersaaten, eine ganzjährige Bodenbedeckung und die Rückkehr von Hecken und Bäumen neben und sogar auf dem Acker. Der Einsatz von Pestiziden und schweren Maschinen muss drastisch eingeschränkt werden. Denn ebenso wie synthetische Dünger und übermäßig viel Gülle aus der Massentierhaltung tragen sie die Hauptverantwortung für die Freisetzung von Treibhausgasen und den dramatischen Verlust an Humus.

> Hier finden Sie mehr über Klimawandel und Landwirtschaft

 

Große zusammenhängende Wälder, insbesondere Laubmischwälder, können ganze Landschaften kühlen. Durch die Verdunstung von Wasser an der Oberfläche ihrer unzähligen Blätter sorgen sie für einen Temperaturunterschied, der im Sommer über 10°C im Vergleich zu einer Stadt betragen kann. Dadurch findet wie in einer Klimaanlage ein ständiger Luftaustausch statt. So wirken sie lokal effektiv der Klimaerwärmung entgegen.

Wälder sind eine der wichtigsten Kohlenstoffsenken. Sie entziehen der Atmosphäre das Treibhausgas CO2. Der enthaltene Kohlenstoff wird dabei in Holz und Boden eingelagert, der Sauerstoff wieder an die Luft abgegeben. Die Wälder Bayerns speichern so in der Pflanzenmasse etwa 130 Tonnen Kohlenstoff je Hektar. Von Natur aus lassen Laub, herabgefallene Äste und umgestürzte Bäume über die Jahrhunderte außerdem eine dicke, kohlenstoffreiche Humusschicht entstehen. Auf diese Weise werden noch einmal etwa 140 Tonnen Kohlenstoff je Hektar im Waldboden gespeichert. Umgerechnet entspricht das rund 1.000 Tonnen CO2 oder dem jährlichen durchschnittlichen Ausstoß an Treibhausgasen von 126 in Deutschland lebenden Personen.

Gerade die inzwischen bedrohten Buchenwälder haben einen sehr positiven Einfluss auf die Trinkwasserneubildung: sie geben vom Regen deutlich mehr Wasser an das Grundwasser ab als andere Baumarten, wie Fichte, Kiefer und Douglasie. Sie werden daher auch als Trinkwasserwälder bezeichnet.

Der BUND Naturschutz setzt sich daher für eine naturnahe ökologisch verträgliche Waldbewirtschaftung ein. Holz muss schonend geerntet werden. Dabei muss das Gemeinwohl Vorrang bekommen. In Franken wollen wir vom BUND Naturschutz mit dem Steigerwald einen der letzten großen naturnahen Buchenmischwälder in Bayern schützen.

Gemeinsam mit der TU München haben wir mit der Studie "Bayern als Modellregion für die Energiewende" den Weg aufgezeigt: Bis 2040 ist Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien für Bayern machbar. Dafür fordern wir von der Bayrischen Staatsregierung aber auch den Kommunen feste Ziele und Maßnahmen für Energieeinsparungen, Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien.

> Hier finden Sie mehr zur Studie und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien - mit ökologischen Leitplanken

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Informationsbroschüre Klimakrise

Informationen zur Online-Spende finden Sie hier

*Quelle: Klima-Report Bayern 2021, herausgegeben vom Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz