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Bayerns letzte Moore brauchen Hilfe

95 Prozent der bayerischen Moore sind bereits ausgetrocknet. Den restlichen fünf Prozent droht das gleiche Schicksal. Mit den Mooren verschwindet der Lebensraum einer ganzen Reihe vom Aussterben bedrohter Tiere und Pflanzen. Zudem sind Moore Klimaschützer.

Bayern gehört mit etwa 220.000 Hektar Moorfläche zu den moorreichsten Bundesländern Deutschlands. Doch nur 5 Prozent davon sind in ihrem natürlichen Zustand erhalten. Hinter der Naturschönheit Moor verbirgt sich ein gewaltiges Potenzial. Allein in Bayern könnten jährlich bis zu 5 Mio. Tonnen Treibhausgase durch die Renaturierung der Moore eingespart werden. Dies entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von ca. 1.883.000 privat genutzen PKWs (druchschnittliche Fahrleistung 15.000 km im Jahr). Ähnlich wie Auenwälder saugen sich die moorigen Feuchtgebiete bei Regen außerdem voll wie ein Schwamm - und leisten damit kostenlos den effektivsten Hochwasserschutz. Der BUND Naturschutz rettete bereits das Murnauer Moos, Deutschlands bedeutendstes Moorgebiet. Jetzt müssen weitere Flächen folgen. Aktuell arbeiten wir an der Wiedervernässung  und dem Schutz zahlreicher Moore, wie zum Beispiel der Mertinger Höll (Donauries), dem Freisinger Moos, dem Deininger Moos, dem Schwarzlaichmoor (Lkr. Weilheim) oder dem Großwendener Waldmoor bei Wunsiedel.

Bayerns Moore müssen gerettet werden. Das schaffen wir nur mit Ihrer finanziellen Unterstützung.

Bitte helfen Sie Bayerns letzten Mooren mit einer Spende 

Informationsbroschüre "Moorschutz"