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Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica): Steckbrief

Die seltene Hochmoor-Mosaikjungfer ist sehr wählerisch in Bezug auf ihren Lebensraum: Bevorzugt werden Hoch- und Übergangsmoore, die aber nicht höher als etwa 1.000 Meter liegen.

Die Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica) ist eine seltene Libellenart, was bei dem ihrem Namen entsprechenden seltenen Lebensraum auch wenig verwundert: Sie besiedelt bevorzugt Hoch- und Übergangsmoore, seltener ist sie auch an Torfstichen und Niedermooren dokumentiert. Dennoch vermeidet die Art Hochlagen über etwa 1.000 bis 1.200 Meter, es wird vermutet, dass dies mit dem klimabedingt stark eingeschränkten Auftreten flutender Torfmoose zusammenhängt. Die Fortpflanzungsgewässer müssen außerdem das ganze Jahr über Wasser führen, in der Reifephase findet die Jagd oft fern von Gewässern statt.

Biologie der Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica)

  • Schlupfzeit: Ende Juni bis Anfang August
  • Flugzeit: Juli bis Anfang Oktober

Gefährdung und Schutzmaßnahmen

Laut Roter Liste Bayern gilt die Hochmoor-Mosaikjungfer als "stark gefährdet" (2), die Bedrohung hat in den vergangenen Jahren dank Schutzmaßnahmen leicht abgenommen. Fortpflanzungsgewässer müssen geschützt werden, damit sie nicht durch zu starke Temperatur- und Wetterschwankungen austrocknen und Hochmoorrenaturierungen sind dringend zu verstärken.

Systematik

  • Klasse: Insekten (Insecta)
  • Ordnung: Libellen (Odonata)
  • Unterordnung: Großlibellen (Anisoptera)
  • Familie: Edellibellen (Aeshnidae)
  • Gattung: Mosaikjungfern (Aeshna)
  • Art: Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica elisabethae)