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Kleines Granatauge (Erythromma viridulum): Steckbrief

Das Kleine Granatauge leuchtet Beobachter mit seinen großen roten Augen an. Die bayerischen Bestände dieser Art haben sich in den letzten Jahren wohl wegen des Klimawandels ausgedehnt.

Das Kleine Granatauge (Erythromma viridulum) ist an stehenden und langsam fließenden Gewässern vor allem der Talauen zu finden. Lebensräume, die sich im Sommer stark erwärmen, werden bevorzugt. Dazu zählen pflanzenreiche Altwasser, Kiesgruben und Baggerseen, Teiche und Weiher sowie Tümpel. Für eine kontinuierliche Besiedlung ist es wichtig, dass die Gewässer feinblättrige Tauchblattpflanzen aufweisen. Warme Sommer und milde Winter begünstigen die Entwicklung dieser Art, die in den vergangenen Jahren mit zunehmender Häufigkeit aufgetreten ist und deren Vorkommen sich stetig nach Norden verschoben haben.

Biologie des Kleinen Granatauges (Erythromma viridulum)

  • Schlupfzeit: Mitte Juni bis Juli
  • Flugzeit: Ende Juni bis August

Gefährdung und Schutzmaßnahmen

Das Kleine Granatauge zählte noch Ende der 1990er-Jahre nach der Roten Liste zu den "stark gefährdeten" (2) Libellenarten Bayerns, heute wird die sich ausbreitende Art nicht mehr als gefährdet eingestuft. Wichtig ist es die Tauchblattvegetation vor allem an Angelgewässern zu erhalten.

Systematik

  • Klasse: Insekten (Insecta)
  • Ordnung: Libellen (Odonata)
  • Unterordnung: Kleinlibellen (Zygoptera)
  • Familie: Schlanklibellen (Coenagrionidae)
  • Gattung: Granataugen (Erythromma)
  • Art: Kleines Granatauge (Erythromma viridulum)