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Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae): Steckbrief

Die Schwarze Heidelibelle liebt saure Moorgewässer, die sich im Frühjahr schnell und stark erwärmen.

Larven der Schwarzen Heidelibelle (Sympetrum danae) sind an Verlandungszonen von Gewässern aller Art zu finden, am liebsten besiedelt die Art jedoch saure und moorige Gewässer wie Hoch- und Übergangsmoore. Larven können sich auch in sehr sauren Gewässern (pH-Wert 3,0) gut entwickeln, benötigen aber für ihre kurze Entwicklungszeit relativ hohe und konstante Wärme.

Die Schwarze Heidelibelle zählt in Bayern zu den mäßig häufigen Arten, die lückenhafte Verbreitung ist vermutlich auf das Fehlen geeigneter Gewässertypen zurückzuführen. Nur in besonders passenden Lebensräumen – etwa der Schilfzone vom Murnauer Moos – ist die Schwarze Heidelibelle in großer Zahl anzutreffen. 

Biologie der Schwarzen Heidelibelle (Sympetrum danae)

  • Schlupfzeit: Juli bis August
  • Flugzeit: Ende Juli bis Oktober

Gefährdung und Schutzmaßnahmen

Laut Roter Liste Bayern ist die Schwarze Heidelibelle nicht gefährdet. In den letzten Jahren sind Rückgänge zu beobachten, zu denen in wärmebegünstigten Lagen wohl die Klimaerwärmung beigetragen hat. Wichtig sind neben oft geschützten Moorgewässern extensiv genutzte Fischteiche und fischfreie Naturschutzgewässer.

Systematik

  • Klasse: Insekten (Insecta)
  • Ordnung: Libellen (Odonata)
  • Unterordnung: Großlibellen (Anisoptera)
  • Familie: Segellibellen (Libellulidae)
  • Gattung: Heidelibellen (Sympetrum)
  • Art: Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae)