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Spitzenfleck (Libellula fulva): Steckbrief

Der Spitzenfleck ist eine mittelgroße Segellibelle. Besonders die Männchen können leicht mit dem Plattbauch und dem Großen Blaupfeil verwechselt werden.

Der Spitzenfleck (Libellula fulva) besiedelt saubere, stehende bis langsam fließende, stark besonnte Gewässer der Flussauen mit größeren offenen Wasserflächen, die von lichten Wasserröhrichten gesäumt oder sehr schütter von Röhrichten bewachsen sind. Diese reichen von (kleinen) Seen, Weihern, Teichen und Altwassern bis hin zu träge fließenden Flüssen, Kanälen und Wiesengräben. 

Biologie des Spitzenflecks (Libellula fulva)

  • Schlupfzeit: Ende April bis Anfang Juni
  • Flugzeit: Mitte Mai bis Mitte Juli 

Gefährdung und Schutzmaßnahmen

Der Spitzenfleck gilt laut Roter Liste Bayern als "vom Aussterben bedroht" (1). Gefährdet ist er einerseits durch die Zerstörung von Röhricht- und Schilfbeständen im Uferbereich durch Angler oder Freizeitaktivitäten, zum anderen durch intensive und unsachgemäße Fischereiwirtschaft: Mit wühlenden Bodenfischen und Aalen etwa kann der Spitzenfleck kaum im selben Gewässer koexistieren. Und schließlich stellt auch der Nährstoffeintrag ein Problem dar, wenn die ufernahen Schilfbestände oder Ufergehölze zu dicht werden und zu wenig Sonne und Wärme an die Wasseroberfläche gelangen.

Systematik

  • Klasse: Insekten (Insecta)
  • Ordnung: Libellen (Odonata)
  • Unterordnung: Großlibellen (Anisoptera)
  • Familie: Segellibellen (Libellulidae)
  • Gattung: Libellula (Libellula)
  • Art: Spitzenfleck (Libellula fulva)