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Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus): Steckbrief

Die Westliche Keiljungfer besiedelt als einzige heimische Art aus ihrer Familie überwiegend stehende Gewässer. Sie bevorzugt klare, meist vegetationsarme und tiefe Baggerseen.

Bayern liegt an der östlichen Grenze des Gesamtareals der Westlichen Keiljungfer (Gomphus pulchellus). Sie hat sich in den letzten Jahren von Nordwesten und Westen her ausgebreitet, zählt aber noch zu den weniger verbreiteten Arten. Ihre Hauptverbreitung liegt im Schweinfurter Becken, im Sandsteinspessart und im Donauried. Der Fundortzuwachs liegt weit über dem Durchschnitt und wird auf eine Zunahme von Kiesgruben und Baggerseen sowie die Klimaänderung zurückgeführt. Der Schlupf der Libelle erfolgt bei der Westlichen Keiljungfer in etwa einer Stunde und damit viel schneller als bei vielen anderen Arten.

Biologie der Westlichen Keiljungfer (Gomphus pulchellus)

  • Schlupfzeit: Mai bis Mitte Juni
  • Flugzeit: Mai bis Mitte Juli 

Gefährdung und Schutzmaßnahmen

Laut Roter Liste Bayern gilt die Westliche Keiljungfer derzeit nicht als gefährdet, die Art hat sich vielmehr in den vergangenen Jahren verbreitet. Besondere Schutzmaßnahmen sind daher derzeit nicht notwendig.

Systematik

  • Klasse: Insekten (Insecta)
  • Ordnung: Libellen (Odonata)
  • Unterordnung: Großlibellen (Anisoptera)
  • Familie: Flussjungfern (Gomphidae)
  • Gattung: Keiljungfern (Gomphus)
  • Art: Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus)