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Westliche Weidenjungfer (Chalcolestes viridis): Steckbrief

Ihre lateinische Bezeichnung (viridis = grün) weist bereits darauf hin, dass die zarte Kleinlibelle ihre Eier bevorzugt in Zweigen von Weiden ablegt.

Abgesehen von höheren Lagen ist die Westliche Weidenjungfer (Chalcolestes viridis) in ganz Bayern weit verbreitet, stellenweise auch in großer Zahl. Die Art besiedelt vorwiegend und stetig Teiche und Weiher, außerdem ist sie an Altwassern, Baggerseen und Kies- sowie Sandgruben, Tümpeln und Kleingewässern regelmäßig anzutreffen. In ihrem Lebensraum müssen Ufergehölze vorhanden sein, in denen die Eiablage erfolgt. Als Übernachtungsstätten und für die Paarfindung sind außerdem weitere Gehölze in der näheren Umgebung notwendig. Eier werden in Zweige – bevorzugt Weiden – oberhalb der Wasserlinie gestochen, die Art überwintert in der Eiform. 

Biologie der Westlichen Weidenjungfer (Chalcolestes viridis)

  • Schlupfzeit: Mitte Juli bis Mitte August
  • Flugzeit: August bis September

Gefährdung und Schutzmaßnahmen

Die Westliche Weidenjungfer ist in Bayern nach der Roten Liste nicht gefährdet, besondere Schutzmaßnahmen sind derzeit nicht erforderlich. Allerdings ist die Art an Fischteichen durch zu hohen Fischbesatz oder die vollständige Rodung von Ufergehölzen gefährdet.

Systematik

  • Klasse: Insekten (Insecta)
  • Ordnung: Libellen (Odonata)
  • Unterordnung: Kleinlibellen (Zygoptera)
  • Familie: Teichjungfern (Lestidae)
  • Gattung: Weidenjungfern (Lestes)
  • Art: Westliche Weidenjungfer (Chalcolestes viridis)