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Herdenschutz in Bayern

Nutztierhalter wollen und müssen ihre Tiere beschützen – auch vor dem Wolf. Doch wie guter Herdenschutz funktioniert, ist auch in Bayern in den „wolflosen“ Zeiten in Vergessenheit geraten. Der BN hilft mit einem großen Herdenschutzprojekt.

Während sich Naturschützer über die Rückkehr des Wolfes nach Bayern freuen, sind viele Weidetierhalter im Freistaat derzeit äußerst besorgt – vor allem in den Berggebieten. Sie fürchten dass ihre – oft nahezu ungeschützt weidenden – Schafe, Ziegen oder Rinder einem Wolfsangriff zum Opfer fallen. Zu Recht, denn ungeschützte kleinere Nutztiere sind eine leichte Beute für den Wolf. Doch es gibt wirksame Maßnahmen, um Weidetiere zu schützen – auch auf den Almen.

Herdenschutz in Bayern: Fragen und Antworten

Ein guter Schutz von Weidetieren ist in ganz Bayern nötig. Das bedeutet nicht, dass überall größere, aufwendige Herdenschutzmaßnahmen notwendig sind. Ein nach guter fachlicher Praxis errichteter und gepflegter, stromführender Zaun ist bereits ein guter Schutz.

Herdenschutz muss aber etabliert werden, bevor sich Wölfe ansiedeln. Auch wenn der Wolf erst in acht Regionen Bayerns sesshaft ist, kann der Langstreckenwanderer zu jeder Zeit überall in Bayern auftauchen. Deshalb wäre es besonders wichtig jetzt überall in Bayern Nutztiere wolfsabweisend zu schützen, damit ein- und durchwandernde Wölfe gar nicht erst lernen, Nutztiere als leichte Beute zu sehen.

Jede Region hat ihre Besonderheiten. Trotzdem kann Bayern sehr vieles übernehmen, was anderswo gut funktioniert. Herdenschutz-Experten und Nutztierhalter müssen jetzt gemeinsam regional angepasste Lösungen entwickeln. Konflikte können so minimiert werden, wie es die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt.

Im bayerischen Alpenraum weiden auf knapp 1.400 Almen und Alpen etwa 100 Tage im Jahr (Juni bis September) rund 55.000 Nutztiere. Die meisten davon mehr oder weniger unbeaufsichtigt und ungezäunt, also in „Freiweide“. Das sind zwar insbesondere Rinder, die gegenüber Wölfen relativ wehrhaft sind und deswegen vergleichsweise selten angegriffen werden. Kälber allerdings werden schon häufiger attackiert und zudem besteht bei den Almbauern auch die Befürchtung, dass es vermehrt zu Abstürzen von Rindern kommen wird, wenn diese vor Wölfen flüchten.

Behirtung ist in Wolfsgebieten nötig

Im Interesse der Almbauern und des Wolfes braucht es statt der Freiweide eine gelenkte Beweidung mit bereits in anderen Ländern erprobten Schutzmaßnahmen. Speziell die ständige Behirtung unter Einsatz von Hüte- und Herdenschutzhunden mit nächtlichem Zäunen (Pferchung) bietet in anderen Alpenländern einen guten Schutz vor dem Wolf. Sinnvoll einsetzbar ist diese Methode jedoch erst bei größeren Herden. Deshalb sollten die Halter auf bayerischen Almen kleine, weit verstreut weidende Schafherden zusammenlegen und so zum Beispiel durch einen gemeinsamen Hirten und gemeinsame Nachtpferche auch Kosten und Aufwand sparen.

Dass der Wolf auch bei vorbildlichem Herdenschutz Schafe reißt, wird nicht zu verhindern sein. Doch letztendlich handelt es sich bei Wolfsrissen ebenso um Naturereignisse wie bei Blitzschlag oder Abstürzen im steilen Gelände. Vorkommnisse also, durch die Almbauern immer schon Tiere verloren haben und auch immer wieder verlieren werden.

Die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) schreibt hierzu Folgendes: „Schafe und Ziegen werden europaweit deutlich häufiger von Wölfen getötet als größere Nutztiere (Kaczensky 1996, 1999). Dies zeigen auch die Schadenszahlen in Deutschland. Da bei vielen Rassen das Fluchtverhalten durch die Domestikation abgemildert wurde, kommt es bei Übergriffen auf Schaf- und Ziegenherden häufig zu Mehrfachtötungen. In Deutschland wurden 2019 pro Wolfsübergriff durchschnittlich 3,6 Tiere getötet.

Rinder und Pferde sind von Natur aus recht wehrhaft und haben oft noch ein ausgeprägtes Herdenverhalten. Die Verluste an Rindern und Pferden durch Wölfe sind in Europa deutlich geringer als an kleineren Nutztieren (Kaczensky 1996, 1999). Sie kommen vor allem dort gehäuft vor, wo wilde Huftiere und Schafe selten sind. Wenn Wölfe große Nutztiere töten, handelt es sich meist um Jungtiere oder um einzeln gehaltene Rinder oder Pferde. Einzelne Wölfe können jedoch auch lernen, ausgewachsene Rinder und Pferde zu töten. Bei den von Wölfen 2019 getöteten oder verletzten Nutztieren in Deutschland handelte es sich zu 88,4 Prozent um Schafe oder Ziegen, 6,7 Prozent um Gatterwild und in 4.4 Prozent um Rinder (meist Kälber).“

Es gibt verschiedene Wege, Weidetiere bestmöglich zu schützen. Solide, nach guter fachlicher Praxis aufgebaute und regelmäßig kontrollierte Zäune sind dafür die Grundlage.

  • Minimum ist ein gut eingerichteter Stromzaun. Litzenzäune sollen Litzen in 20, 40, 60, 90 und eventuell 120 Zentimeter Höhe aufweisen. Als Mindestschutz wird auch bei Netzzäunen eine Höhe von 90 Zentimetern anerkannt. Mit stromführenden (Breitband-)Litzen können Netzzäune erhöht werden.
  • Wichtig ist ein ordentlicher Stromfluss mit einer Mindestspannung von 4.000 Volt auf der gesamten Zaunlänge, sodass der Erstkontakt des Wolfes mit dem Zaun ein möglichst schmerzhafter ist.
  • Bei Zäunen von Wildgehegen (180 bis 200 Zentimeter Höhe) sollen mindestens die ersten 20 bis 50 Zentimeter Zaun in den Boden gesetzt werden oder mindestens 60 Zentimeter auf dem Boden aufliegen, um ein Untergraben zu verhindern. Eine niedrige Stromlitze, im Fall des Überkletterns auch eine hohe Stromlitze, sind ein weiterer Schutz.
  • Das Einstallen der Tiere über Nacht verhindert Übergriffe (geschlossener Stall/Hänger).  Gerade im Berggebiet, in Regionen mit Freiweide oder sehr großen zusammenhängenden Weideflächen können auch Nachtkoppeln oder Nachtpferche eine Lösung sein. Diese kleinen Flächen sind besser überwachbar.
  • Behirtung stellt eine zusätzliche Maßnahme dar, Herden zu beaufsichtigen und zu schützen.
  • Herdenschutzhunde sind beeindruckende Hunderassen, die selbstständig arbeiten und in der Nutztierherde leben. Sie verteidigen „ihre“ Weidtiere gegen Eindringlinge.
  • Flatterbänder, Licht und Geräusche können kurzfristig abschrecken. Wölfe lernen aber, dass dauerhaft keine Gefahr davon ausgeht.

Der Wolf unterscheidet nicht zwischen Wild- und Nutztieren. Zur Nahrungsaufnahme nutzt er jenes Beutetier, das gerade am einfachsten zu erjagen ist. Und verglichen mit vorsichtigen Wildtieren wie Hirsch und Reh sind unzureichend geschützte Weidetiere eine sehr einfache Beute für ihn.

Deshalb ist es so wichtig, die Weidetiere in Bayern jetzt sofort wirksam vor dem Wolf zu schützen – bevor er lernt, dass sie leicht zu erjagen sind. Elektrozäune, Herdenschutzhunde und Behirtung sind hier wirkungsvolle Maßnahmen, die je nach Situation kombiniert und angepasst werden müssen.

Der Wolf gilt in ganz Deutschland immer noch als stark bedroht und ist europaweit streng geschützt. Nur in sehr gut begründeten Ausnahmefällen und mit amtlicher Genehmigung darf ein Wolf geschossen werden. Aber noch wichtiger: Der Abschuss einzelner Wölfe ist bestenfalls eine sehr kurzfristige Lösung. Schon bald wird ein anderer Wolf auftauchen und sein Glück bei den ungeschützten Weidetieren versuchen, denn die Wölfe werden sich weiter in Bayern und Deutschland ausbreiten und weitere Reviere besiedeln.

Was bedeutet der Herdenschutz für bayerische Weidetierhalter?

Für die ohnehin oft schon am Rande des Existenzminimums arbeitenden Schäfer und andere Weidetierhalter ist die Rückkehr des Wolfes und der damit nötige Herdenschutz eine große Herausforderung: Wolfabweisende, dem Herdenschutzstandard entsprechende Zäune müssen gekauft, aufgebaut und engmaschig kontrolliert beziehungsweise bestehende Zäune ausgebessert werden.

Möglicherweise ist es auch nötig, eine Behirtung zu organisieren und Herdenschutzhunde anzuschaffen und täglich zu versorgen. Das bedeutet finanziellen Aufwand und mehr Arbeit und betrifft vor allem Schaf- und Ziegenhalter, weil diese Nutztierarten besonders durch Wolfsangriffe gefährdet sind.

Wer unterstützt die Weidetierhalter in Bayern beim Herdenschutz?

Das Engagement des BN dient nicht nur dem Wohl des Wolfes, sondern auch dem Wohl des Weideviehs und der Weidetierhalter. Sie sind unersetzliche Verbündete für den Erhalt unserer schönen und vielseitigen Kulturlandschaft. Deshalb hat der BUND Naturschutz schon lange vor der zu erwartenden Rückkehr des Wolfes darauf gedrungen, die Weidetierhalter beim Herdenschutz finanziell und mit Know-how zu unterstützen.

Nach vielen Jahren der Untätigkeit fördert der bayerische Staat seit Mai 2020 nun endlich in ausgewiesenen Gebieten die Anschaffung von Zäunen, die erstmalige Installation, die zugehörige Technik, mobile Ställe und Herdenschutzhunde. Anspruch auf Förderung haben grundsätzlich alle Weidetierhalter, allerdings nicht alle in gleicher Höhe.

Unverständnis ruft beim BN und den Schafhaltern allerdings hervor, dass die Förderung erst beantragt werden kann, wenn es in einem Gebiet schon zu einem Riss gekommen ist oder ein Wolf dort bereits sechs Monate lang anwesend ist. Damit sind Weidetierhalter außerhalb dieser Regionen zur Untätigkeit verdammt, wenn sie den Herdenschutz nicht selbst finanzieren wollen oder können.

Dass dies Frust erzeugt, ist klar, denn eigentlich ist es wichtig, Herdenschutz zu etablieren, bevor sich Wölfe ansiedeln. Dies hat sich 2020 auch durch die insgesamt acht Wolfsübergriffe auf Nutztiere in Bayern bestätigt, bei denen 28 Tiere getötet wurden: Fast alle gingen auf einzelne zu- oder durchwandernde Wölfe und nicht auf vorher bekannte, sesshafte Tiere zurück.

Den Unterhalt müssen die Tierhalter alleine stemmen

Zweiter Kritikpunkt: Der bayerische Staat fördert zwar die Anschaffungskosten für Zäune und Herdenschutzhunde zu 100 Prozent, nicht aber die laufenden Unterhaltskosten. Und die sind gerade bei den Herdenschutzhunden mit etwa 2.500 Euro pro Hund und Jahr durchaus erheblich. Hier sollte die Politik noch nachbessern.

Herdenschutzprojekt LIFEstockProtect – Der BN ist dabei!

Neben den offenen Fragen was die Finanzierung des Herdenschutzes anbelangt, gibt es eine weitere große Herausforderung: Bei den Weidetierhalter ist kaum Wissen vorhanden, wie Herdenschutz technisch funktioniert. Wie hoch müssen die oberste und unterste Litze eines wolfabweisenden Zaunes sein? Wie integriert man Herdenschutzhunde in eine Herde?

Um hier schnell Wissen und Kompetenz bei den Weidetierhaltern aufzubauen, nimmt der BUND Naturschutz am 2020 gestarteten und von der EU finanzierten fünfjährigen Projekt „LIFEstockProtect“ teil. Die 17 Projektpartner aus Österreich, Südtirol und Bayern kommen gleichermaßen aus Landwirtschaft, Naturschutz, Forschung und Tourismus. In Bayern ist neben dem BN unter anderem der ökologische Anbauverband Bioland Projektpartner.

In wildreichen Gebieten ernähren sich Wölfe fast ausschließlich von wild lebenden Huftieren wie Rehen, Rothirschen oder Wildschweinen. Ein Beispiel der Kotanalysen in der Lausitz (Stand: 2012): 52,60 Prozent Rehe (vor allem erwachsene Tiere), 21,29 Prozent Rothirsche (vor allem junge Tiere), 18,28 Prozent Wildschweine. Der Rest setzt sich aus Mufflon, Damhirsch, Hasenartigen, Kleinsäugern, Haustieren (0,75 Prozent), Vögeln, Fischen und Früchten zusammen.

2019 wurden in Deutschland mehr als 2800 Weidetiere vom Wolf verletzt oder getötet. Der Wolfsbestand zu dieser Zeit betrug 105 Rudel, 29 Paare und 11 territoriale Einzeltiere (Stand: 13.01.2021). Das klingt angesichts anderer Todesursachen in der Tierhaltung vielleicht nicht nach vielen Übergriffen. Allein in den bayerischen Tierkörperbeseitungsanlagen werden jährlich über 50.000 Schafe abgeliefert, die eines natürlichen Todes gestorben sind. Allerdings kann es bei einem Wolfsangriff zur Tötung oder Verletzung mehrerer Tiere kommen, die gesamte Herde ist danach verstört und gestresst (was z. B. zu Fehlgeburten führt). Der Schäfer muss also bei Wolfsanwesenheit ständig in Angst vor einem Angriff von Wölfen auf seine Herde leben. Deswegen wird der Wolf von den meisten Schaf- und Ziegenhaltern als massive zusätzliche Belastung wahrgenommen.

Schafe und Ziegen sind auch mit Abstand am häufigsten von Wolfsübergriffen betroffen. 2019 waren 88,4 Prozent der in Deutschland verletzten oder getöteten Nutztiere Schafe oder Ziegen, 6,7 Prozent Gatterwild, 4,4 Prozent Rinder und 0,5 Prozent andere Nutztiere.

Eine bundesweite Schadensstatistik führt die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW).

Für Schäden durch Wolfsrisse erhalten die Nutztierhalter seit Jahren Schadenersatz aus dem Ausgleichsfonds Große Beutegreifer, den der BUND Naturschutz gemeinsam mit dem LBV, WWF, dem Landesjagdverband (LJV) und dem Bayerischen Naturschutzfonds finanziert.

Als Ergänzung zu bestehenden Maßnahmen, wie etwa guter Zäunung, Behirtung oder Herdenschutzhunden können auch Esel oder Lamas im Herdenschutz Einsatz finden. Esel warnen durch lautstarkes Rufen, beide Tierarten verteidigen sich gegen Angreifer. Allerdings müssen die Grundvoraussetzungen für die Haltung dieser Tiere (Esel werden zum Beispiel auf zu fetten Weiden früher oder später krank) und die Integration in die bestehende Weidegruppe gewährleistet sein.

Wertvolle Biotope in den Alpen sind oft auf eine extensive Beweidung angewiesen. Damit diese aber auch tatsächlich naturverträglich ist, müssen die Schafe zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort sein. Bei zu intensiver Beweidung richten Verbiss, Trittschäden, Erosion und zu viel Nährstoffeintrag mehr Schaden als Nutzen an. Der Hirte kann hier lenkend eingreifen und Über- oder Unterbeweidung verhindern und somit die positiven Effekte für schutzwürdige Biotope verstärken. Sofern eine Zusammenlegung von Herden nötig ist, dürfen die Schafzahlen insgesamt nicht erhöht und die Beweidung auf ungeeigneten Flächen nicht intensiviert werden. Der Wolf darf weder Anlass für eine Intensivierung noch für eine Aufgabe der Schafbeweidung sein – beides wäre kontraproduktiv für die Biodiversität.

Neben der Herdenschutzberatung von Landwirt zu Landwirt, Grund- und Aufbaulehrgängen sowie dem Aufbau von Herdenschutz-Praxisbetrieben will der BN auch Rahmenbedingungen verbessern, etwa die geregelte Ausbildung und Zertifizierung von Herdenschutzhunden voranbringen. Gemeinsam mit Züchtern und autorisierten Prüfern werden Richtlinien für die Zucht und Zertifizierung erarbeitet. Sie sollen später die Grundlage für eine einheitliche Gesetzgebung für den Einsatz von Herdenschutzhunden sein. Schulungen sollen den Landwirten helfen, die Herdenschutzhunde richtig in die Herden einzugliedern.

Das packen wir im Projekt LIFEstockProtect an:

  • Ausbildung von Herdenschutzhunden für Schafe, Ziegen, Kühe, Pferde und Geflügel,
  • Ausbildung von Herdenschutzberatern,
  • Aufbau und Verbesserung von Herdenschutz-Kompetenzzentren in Praxisbetrieben,
  • Verbesserung von öffentlichen und fachlichen Hilfsstrukturen beim Herdenschutz, zum Beispiel durch Behörden,
  • Steigerung der Akzeptanz von Herdenschutzmaßnahmen vor Ort bei Tierhaltern, Bevölkerung, Tourismus und Politik,
  • Wissensaustausch zum Thema Herdenschutz zwischen Landwirten, Experten und Öffentlichkeit,
  • Training von Tourismusmanagern zum Umgang mit Herdenschutz,
  • Richtlinien für die Zucht und Zertifizierung von Herdenschutzhunden.

Helfen Sie Weidetierhaltern beim Herdenschutz!

Für das Projekt LIFEstockProtect werden ab Frühjahr 2021 freiwillige Helferinnen und Helfer für Herdenschutzmaßnahmen in Österreich, Bayern und Südtirol gesucht. Die Freiwilligen helfen beispielsweise Hirten beim Aufbauen, Kontrollieren und Abbauen von Herdenschutzzäunen. Sie unterstützen Hirten bei langfristigen Einsätzen in der täglichen Betreuung der Tiere. Ebenso sind Helfer gesucht, die den Betriebe nur an ein bis zwei Tagen beim Aufbau von Zäunen unter die Arme greifen.