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Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft besichtigt das Wertstofferfassungssystem in Neustadt/Aisch

Am morgigen Samstag, 18.11.2017 um 11:00 Uhr besichtigt der Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft das Wertstofferfassungssystem in Neustadt/Aisch

17.11.2017

Der Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft des BUND Naturschutz in Bayern informiert sich vor Ort im Landkreis Neustadt/Aisch über das vorbildliche Wertstofferfassungssystem. Die getrennte Erfassung von Stoffen, ist die Voraussetzung für deren Verwertung. Das betrifft sowohl die Verpackungen, die Papiererfassung als auch die Biomüll- und Grünguterfassung.

Bisherige Vorteile Wertstoffhofsystem im Landkreis

  • Vorbildliche getrennte Wertstofftrennung in ortsnahen Wertstoffhöfen
  • Auch Nicht-Verpackungen können sortenrein abgegeben werden
  • Aufzeichnung der Verwertungswege bei bekannten Verwerterfirmen
  • Die sortenreine Abgabe führt zu einer hochgradigen Verwertung
  • Zahlung der Dualen Systeme (DSD) an Landkreis für das Erfassungssystem

Sonstige Wertstofferfassung

  • Hohen Anteil der Grünguterfassung und für Biomüll eine Vergärungsanlage
  • Hohe Werte für Papiererfassung

Die Sprecherin des Arbeitskreises, Waltraud Galaske weist darauf hin: "Die Einführung einer Gelben Tonne bedeutet eine gravierende Verschlechterung der Wertstofferfassung. Dann werden einige Wertstoffhöfen im Landkreis geschlossen. Eine Gelbe Tonne schadet sowohl der Umwelt als auch den Landkreisfinanzen, denn es kommt weniger Geld von den Dualen Systemen."

Nachteile bei Einführung einer Gelben Tonne

  • Gemischte Erfassung aller Verpackungen (der Sortieraufwand wird höher und der Anteil an verwertbaren Stoffen sinkt.)
  • In der Gelben Tonne wird der Anteil von Fehlwürfen steigen
  • Reduzierung der Anzahl von Wertstoffhöfen, Nachteil für die Abgabe von Nicht-Verpackungen
  • Verwertungswege sind nicht mehr transparent
  • Weniger oder kein Geld mehr von den Dualen Systemen

Der Sprecher des BUND Arbeitskreises Abfall und Rohstoffe, Dr. Hartmut Hoffmann betont, dass stets die hochwertige Verwertung von Kunststoffabfällen angestrebt werden müsse. "Je sauberer Abfälle getrennt erfasst werden, desto größer kann der Anteil an Sekundärrohstoffen mit hoher Qualität sein, die notwendig sind, um Kunststoffe aus fossilen Rohstoffen zu ersetzen." Josef Metzger, von der bayerischen Bürgeraktion "DAS BESSERE MÜLLKONZEPT" ergänzt: "Gleichzeitig sinkt der Anteil an Kunststoffen, die verbrannt werden. Das saubere Erfassen von Kunststoffen spart also unnötige CO2-Emissionen und ist somit ein Schritt hin zu mehr Klimaschutz."

Landesarbeitskreis Abfall und Kreislaufwirtschaft:

Sprecherin: Waltraud Galaske, Fürth

Stellvertreter: Johann Meindorfer, Straubing

Sprecher BUND AK: Dr. Hartmut Hoffmann, Nürnberg

In Zusammenarbeit mit der Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT in Bayern e.V. Vorstandsmitglied: Josef Metzger, Friedberg

Kontakt: Waltraud Galaske, Theodor-Heuss-Str.17, 90765 Fürth, Telefon 0911 762974