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Schwarzer Tag für Riedberger Horn, Alpenschutz und Bayerns Heimatlandschaften

Mit der Mehrheit der CSU-Fraktion hat der Landtag heute eine Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) beschlossen. Damit hat die CSU den Weg für die Skischaukel am Riedberger Horn freigemacht und einen Präzedenzfall mit unabsehbaren Folgen für den gesamten bayerischen Alpenraum ermöglicht. Zudem heizt das geänderte LEP den Wettbewerb um Gewerbeflächen in ganz Bayern weiter an.

09.11.2017

Heute hat der Landtag mit der Mehrheit der CSU Fraktion die umstrittene Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) abschließend beraten und verabschiedet. Dies beinhaltet weitere Erleichterungen von Gewerbegebietsausweisungen und Hotelbauten auf der „grünen Wiese“, sowie den Bau einer Skischaukel am Riedberger Horn. Der BUND Naturschutz warnt weiterhin vor diesen negativen Entwicklungen und steht in einer breiten Allianz für den Alpen- und Flächenschutz.

„Gegen den geballten Sachverstand aus Wissenschaft und Regional- und Landesplanern hat der bayerische Landtag heute die Pläne des Heimat- und Finanzministers Markus Söder gebilligt.  Damit wird der weiteren Zerstörung bayerischer Heimatlandschaften durch Spekulation Tür und Tor geöffnet.“, kommentiert der BN-Vorsitzende Hubert Weiger die Entscheidung des Landtags.

„Der BUND Naturschutz steht in einer breiten Allianz von Bergsport-, Umwelt,- und Naturschutzverbänden zum Schutz der Alpen. Diesen Einsatz werden wir trotz der heutigen Entscheidung unbeirrt fortsetzen und sowohl juristisch als auch politisch für den Schutz des Alpenplans als zentraler Leitplanke für die letzten Ruheräume in den bayerischen Alpen streiten,“ fügte der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner an.

Mehr zu den Hintergründen rund ums Riedberger Horn

Alle Infos über den Alpenplan

Für Rückfragen

Richard Mergner
Landesbeauftragter
BUND Naturschutz in Bayern e.V.
tel. 09 11 / 8 18 78 25
richard.mergner@bund-naturschutz.de