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Das Schaf gehört zur Rhön

Über Jahrhunderte hat das Rhönschaf die raue Mittelgebirgslandschaft geprägt, doch dann wäre es beinahe ausgestorben. Seit 1985 zeigt das Rhönschafprojekt von BUND Naturschutz Bayern (BN) und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) von neuem, dass die Rhön und das Schaf bestens zusammenpassen.

Heute grasen sie wieder ganz selbstverständlich in der Rhön: Das Rhönschafprojekt von BN und BUND hat eine alte Nutztierrasse vor dem Aussterben bewahrt. (Foto: Vossenkaul)

Heute gehört das Rhönschaf mit seinem hornlosen, schwarzen Kopf, den unbewollten weißen Beinen und der schlichten Wolle wieder ganz selbstverständlich zum Erscheinungsbild der Rhön. Andere Schafrassen mögen mehr Fleisch und Wolle liefern, diese alte Nutztierrasse ist aber weit besser an die rauen Klimabedingungen der Rhön angepasst. Dass dieser „Landschaftspfleger auf vier Beinen“ gerettet wurde und wieder einen wichtigen Beitrag zum Erhalt wertvoller Biotope leistet, ist dem BUND-Mitbegründer Prof. Dr. Gerhard Kneitz und vielen BN-Aktiven zu verdanken.

1985 konnte der BN eine kleine Rhönschafherde kaufen und einen Schäfer zur Betreuung anstellen. Von da an ging es für das Rhönschaf aufwärts, denn auch andere Betriebe setzten nach und nach auf diese alte Nutztierrasse. Mittlerweile ist der Bestand auf einige Tausend Tiere angewachsen. Aus dem einstigen Sorgenkind wurde ein Aushängeschild für die Rhön: Heute steht das Rhönschafprojekt für die gelungene Symbiose von Ökologie und Ökonomie und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer einzigartigen Kulturlandschaft.

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